Manfred Krifka Bücher




Mehrsprachigkeit ist heute eine Realität, ganz besonders in der Schule: Lehrer sind damit konfrontiert, dass ihre Schüler zum Teil keine deutschen Muttersprachler sind. Viele Kinder wachsen mehrsprachig auf, manche lernen erst in der Schule Deutsch. Das empfinden Lehrer, Bildungsplaner, Didaktiker – und Eltern – häufig als Last, die das Bildungsniveau der Schulen drückt. Dabei ist Mehrsprachigkeit ein wertvolles Gut, ein Mehr an Sprachen und an Unterrichtsmöglichkeiten. Dazu müssen Lehrer aber etwas über die Sprachen wissen, die ihre Schüler in den Unterricht mitbringen. Hier setzt dieses Buch an: Es liefert anregende und dabei linguistisch fundierte Informationen über die Sprachen, die von Schülerinnen und Schülern in Deutschland am häufigsten gesprochen werden – von Japanisch, Chinesisch, Vietnamesisch, über Hindi, Persisch und Türkisch bis Spanisch, von Russisch und Ukrainisch über Griechisch und Albanisch bis Arabisch und Hebräisch. Linguisten und Mehrsprachigkeits-Forscher wollen in diesem Buch zeigen, dass diese unterschiedlichen Sprachkompetenzen ein Schatz sind. „Das mehrsprachige Klassenzimmer“ ist kein didaktischer Leitfaden, sondern bietet Hintergrundinformationen, die Leser und Leserinnen nach Bedarf in Unterrichtsvorbereitungen, in die Konzeption von Lehrbüchern, in politische Überlegungen zur schulischen Integration oder in ihre persönliche Weiterbildung einfließen lassen können.
Computerfibel für die Geisteswissenschaften
Einsatzmöglichkeiten des Personal Computers und Beispiele aus der Praxis
- 286 Seiten
- 11 Lesestunden
Reconstruction effects in relative clauses
- 459 Seiten
- 17 Lesestunden
Reconstruction effects in relative clauses are a class of phenomena where the external head of the relative clause seems to behave as if it occupied a position within the relative clause, as far as some commonly accepted principle of grammar is concerned. An often cited type of example is "The [relative of his] [which every man admires most] is his mother.", where the pronoun "his" in the relative head appears to be bound by the quantified noun phrase "every man" in the relative clause - although the latter does not c-command the former, which is commonly required for binding. Several solutions have been developed in various theoretical frameworks. One interesting aspect about reconstruction effects in relative clauses is that they can be used as a benchmark for competing theories of grammar: Which architecture of the syntax-semantics interface can provide the most satisfying explanation for these phenomena? This volume brings together researchers working in different frameworks but looking at the same set of empirical facts, enabling the reader to develop their own perspective on the perfect tradeoff between syntax and semantics in a theory of grammar.