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Judith Rosenhouse

    1. Januar 1963
    Dunkle Tage, helles Leben
    Abnehmender Mond
    • In seinem Debutroman erzählt der amerikanische Autor Joseph Coulson die Geschichte der Familie Tollman und bietet ein dichtes Portrait der amerikanischen Arbeiterklasse. Die Erzählung ist geprägt von tiefen Einsichten und der komplexen Macht der Familienbande, die sowohl stärkend als auch beklemmend wirken. Über zwei Generationen hinweg wird das Schicksal der Tollmans in Cleveland und Detroit skizziert, beginnend zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise und sich über fünf Jahrzehnte bis zum Vietnam-Krieg erstreckend. Der Roman ist in vier Teile gegliedert, die jeweils aus der Perspektive einer Figur erzählt werden. Der erste Erzähler, Stephen Tollman, reflektiert über seine Kindheit mit seinem älteren Bruder Philip. Der wirtschaftliche Niedergang zwingt die Familie, in einem Zelt im Wald zu leben, während die Mutter erblindet, da das Geld für eine Operation fehlt. Die Ereignisse des bevorstehenden Zweiten Weltkriegs werden durch die Augen der jungen Katherine Lennox, einer Jazzpianistin, erzählt, die beide Brüder in eine tragische Dreiecksgeschichte verwickelt. James Tollman, Philips Sohn, und Stephen setzen die Erzählung fort, die bis zu den Anschlägen im Umfeld der Bürgerrechtsbewegung reicht. Der Roman thematisiert Begierde, Zwänge und die Kraft des Erzählens im Strudel von Erinnerungen und verlorenen Träumen.

      Abnehmender Mond
      3,0
    • Von der Sinnlichkeit des Augenblicks, von der Einsamkeit, vom Suchen und Finden der LiebeIn der Mitte ihres Lebens, das angefüllt war mit interessanten Jobs, Abenteuerlust und wechselnden Liebhabern, kehrt Rosie zurück in ihre Heimat Irland. Plötzlich allein, wird sie mit einem Leben konfrontiert, vor dem sie immer davongelaufen war. Erst als sie das verfallene Haus ihres Großvaters renoviert und eintaucht in die Vergangenheit, lernt Rosie mal schmerzhaft, mal heiter mehr über sich selbst und findet Freundschaft, Familie und Liebe.

      Dunkle Tage, helles Leben
      3,3