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Markus Maeder

    Schweiz
    Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer
    Expedition Antarctica
    • Expedition Antarctica

      • 252 Seiten
      • 9 Lesestunden

      »Lieber bei der Verwirklichung eines Traums sterben als kurz vor dessen Verwirklichung scheitern«, notierte Evelyne Binsack am 23. Dezember 2007 in ihr Tagebuch. 484 Tage zuvor begann sie ihre Reise im Berner Oberland mit dem Fahrrad, die sie über 27.000 Kilometer bis zum Südpol führte, durch sechzehn Länder in Europa, Nordamerika, Südamerika und die Antarktis. Kurz vor ihrem Ziel fühlte sie sich erschöpft, als sie die letzten tausend Kilometer zu Fuß durch die Kälte und Stürme der Antarktis bewältigte. Ihre Ankunft am eisigen Ende der Welt verdankte sie vor allem ihrer mentalen Stärke, Flexibilität, Ausdauer und Demut. Auf ihrem Weg begegnete sie der atemberaubenden Schönheit der Erde, musste sich jedoch auch mit Dieben und aggressiven Hunden auseinandersetzen. Sie lernte, große Umwege um Städte zu machen und in Verstecken zu übernachten. Ihre Instinkte wurden zu einem wichtigen Leitfaden, und in der Wildnis fand sie eine neue Heimat. Markus Maeder hat ihre Tagebuchaufzeichnungen und Gespräche zu einem Werk zusammengefügt, das die Kraft des Willens thematisiert und zeigt, wie der Glaube an sich selbst und die Machbarkeit von Zielen Berge versetzen kann.

      Expedition Antarctica
      4,5
    • Im Jahr 2003, auf dem Höhepunkt einer steilen Karriere, unternahm derrenommierte Zürcher Herzchirurg Dr. med. Markus Studer einen spektakulären Spurwechsel. Gerade 57 Jahre alt geworden, tauschte er das Skalpellmit 460 Pferdestärken, den weißen Arztkittel mit einem blauen Overall, die begrenzte Welt des Krankenhausesmit dem weiten Ausblick aus der Fernfahrerkabine. Seither fährt ermit einem silbernen Stern an seiner Zugmaschine kreuz und quer durch Europa. Der Autor Markus Maeder ließ sich vom Fernfahrer mit Doktortitel auf den Platz des Beifahrers bitten und kutschierte mit ihm von der Schweiz bis ans Mittelmeer und an die Nordsee. Dabei erlebte er den Alltag der Fernfahrer, die Kilometer fressen, um uns unseren gewohnten Alltag zu garantieren, hautnah mit. Geschlafen wurde im Truck, geredet während der Fahrt, getankt dort, wo der Diesel am günstigsten ist. Die Verpflegung erfolgte am Steuer, in Lastwagenkneipen oder an einem der Plätze, die Dr. Studer während seiner über 500'000 Kilometer, die er inzwischen durch ganz Europa gefahren ist, aufgespürt hat.

      Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer