Projizieren wir auf Tiere das, was wir in ihnen sehen möchten? Welche Konsequenzen entspringen aus Projektion? Fördert sie in ethischer Hinsicht inkonsistentes Verhalten? Tiere haben für uns seit jeher unterschiedliche Funktionen. Nicht zuletzt aus diesen Funktionen resultiert unser Umgang mit ihnen. Sie werden als Hausgenossen betrachtet, als Nahrungsmittel oder aufgrund bestimmter Eigenschaften geschätzt oder diskriminiert. Diese unterschiedlichen Funktionen liegen unseren Vorstellungen und Wünschen zugrunde, die wir mit Tieren verbinden. Was Tiere sind, wird damit unter einem Blickwinkel der Projektion beschrieben.
Klaus Peter Rippe Bücher




Nordhessens Sagen
- 175 Seiten
- 7 Lesestunden
Tugendethik
- 216 Seiten
- 8 Lesestunden
Das aristotelische Konzept der Tugend hat in der ethischen Diskussion wieder hohe Konjunktur. Neben den Herausgebern sind folgende Autoren mit wichtigen Arbeiten vertreten: Michael Stocker, »Die Schizophrenie moderner ethischer Theorien« - Otfried Höffe, »Aristoteles' universalistische Tugendethik« - Philippa Foot, »Tugenden und Laster« - Alasdair Maclntyre, »Das Wesen der Tugenden« - Martha Nussbaum, »Nicht-relative Tugenden« - Martin Honecker, »Schwierigkeiten mit dem Begriff Tugend« - Robert B. Louden, »Einige Laster der Tugendethik«.