Bookbot

Bernd Belina

    Handbuch kritische Stadtgeographie
    Gefährliche Abstraktionen
    Ungleiche ländliche Räume
    Raum, Überwachung, Kontrolle
    • Gefährliche Abstraktionen

      Regieren mittels Kriminalisierung und Raum

      • 300 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Gesellschaftliche Verhältnisse werden mittels Raumproduktionen ebenso wie mittels Kriminalisierungen organisiert und regiert. Beide Strategien basieren auf interessengeleiteten und folgenreichen Abstraktionen. Wo sie zusammenkommen, werden im Namen der Sicherheit vermeintlich gefährliche Räume produziert, um marginalisierte Gruppen zu kontrollieren und zu schikanieren sowie um Gentrifizierung vorzubereiten, Moralpaniken zu entfachen und Gesellschaften zu regieren. Der Band versammelt Beiträge des Autors von 2005 bis heute, die in geographischen, kriminologischen und aktivistischen Kontexten erschienen (und z. T. nicht leicht zugänglich) sind, darunter aus dem Englischen übersetzte, sowie eine neue Einleitung. Thematisiert werden mit Fokus auf Deutschland und die USA räumliche Aspekte des (Polizei-)Rechts (Gefahrenorte, Aufenthaltsverbote, Loitering Laws), Ideologien (Zero Tolerance, Broken Windows, öffentlicher Raum) und Technologien (Kriminalitätskartierung, Videoüberwachung, Predictive Policing) sowie deren Resultate (Racial Profiling, Vertreibung, Versicherheitlichung). Die Beiträge verbinden Radical Geography und Kritische Kriminologie mit Zeitdiagnosen und kritischen Interventionen.

      Gefährliche Abstraktionen2023
    • Ungleiche ländliche Räume

      Widersprüche, Konzepte und Perspektiven

      • 450 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Ländliche Räume sind wieder ?in±: In Zeiten der Corona-Krise gelten sie als vermeintlich sicherere Orte, Investor*innen entdecken das Land als einträgliches Geschäftsfeld und Eigentümer*innen profitieren von Preissteigerungen bei Grund und Boden. Gleichzeitig entwickeln sich ländliche Räume stark auseinander: in prosperierende und abgehängte Regionen. Die Beiträger*innen des Bandes liefern eine Bestandsaufnahme der Forschung zu ländlichen Ungleichheiten und bieten Ansatzpunkte für eine kritische Landforschung und progressive Perspektiven auf ländliche Räume. Neben theoretischen Überlegungen geht es dabei auch um sozialen Wandel, die Neuordnung von Stadt-Land-Verhältnissen sowie die Themen Migration, Identität und Populismus

      Ungleiche ländliche Räume2022
    • Handbuch kritische Stadtgeographie

      • 253 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nach fünf Auflagen in den letzten zehn Jahren präsentiert sich das Handbuch Kritische Stadtgeographie komplett aktualisiert und erweitert. Die 72 Einträge zu Theorien, Methoden und Themen Kritischer Stadtgeographie, verfasst von ausgewiesenen Autor*innen, sind teils ganz neu geschrieben, teils grundlegend überarbeitet worden. Urbane Phänomene, Konflikte und Kämpfe wandeln sich mit der Entwicklung von Städten. Die Kritische Stadtgeographie trägt dazu bei, diese zu benennen, zu erklären sowie progressive Lösungsansätze zu formulieren. Auch hilft sie zu verstehen, welche Interessen, Koalitionen und Strukturen emanzipatorische Initiativen unterstützen, in viel zu vielen Fällen aber auch blockieren oder verunmöglichen. Neben Einführungen in relevante Theorien, Methoden und Begriffe finden sich auch zahlreiche Einträge, in denen aktuelle Themen politischer Praxis in Städten diskutiert werden. Das Handbuch hilft Studierenden ab dem ersten Semester sowie auch Menschen jenseits von Lehre und Forschung dabei, sich der Kritischen Stadtgeographie zu nähern.

      Handbuch kritische Stadtgeographie2014
    • Raum, Überwachung, Kontrolle

      vom staatlichen Zugriff auf städtische Bevölkerung

      • 321 Seiten
      • 12 Lesestunden

      In Politik und Medien werden die Videoüberwachung öffentlicher Räume, Aufenthaltsverbote für Junkies, "Broken Windows", das Vorbild New York, der Niedergang öffentlicher Räume u.v.a.m. diskutiert bzw. praktiziert. Zugleich wird in den Sozial- und Geisteswissenschaften die Wiederkehr des "Raums" bzw. ein spatial turn behauptet. Bernd Belina untersucht anhand von Beispielen aus Deutschland und den USA die Rolle, die der sozialen Produktion des Raums in seiner Materialität und Bedeutung in der aktuellen Kriminalpolitik zukommt und fragt auf der Basis materialistischer Theoriebildung, welchen spezifischen Beitrag zur staatlichen Kontrolle deren "Verräumlichung" leistet.

      Raum, Überwachung, Kontrolle2006
      3,0