
Parameter
- 84 Seiten
- 3 Lesestunden
Mehr zum Buch
Liebe Leserinnen und Leser, Sprache durchdringt unsere Welt. Doch genügt Sprache auch, um die Welt zu verstehen? Inzwischen verständigen sich Chatbots mit uns so meisterhaft, dass sie diesen Eindruck leicht erwecken. Oberflächlich scheinen sie sich mit allem auszukennen. Doch stellt man diese KI-Modelle eingehender auf die Probe, machen sie trotz all ihrer Faktenkenntnis mitunter groteske Fehler, die niemandem mit gesundem Menschenverstand unterlaufen würden. Unsere Welt ist nun mal nicht aus Sprache gemacht, sondern aus physischen Objekten. Laut manchen Fachleuten werden Wörter deswegen nie ausreichen, um die wechselseitigen Beziehungen zwischen Gegenständen zu erfassen. Ihnen zufolge muss, wer sich einen Reim auf die Spielregeln der Realität machen will, in dieser selbst Erfahrungen sammeln. Am Ende der Entwicklung sollen lernende Maschinen stehen, die ihr Weltwissen auf neue Situationen übertragen und so unbekannte Probleme meistern – echte Intelligenz eben. Welcher Weg dorthin der beste ist, ist allerdings mindestens ebenso umstritten wie die Frage, ob das jemals klappen wird. Gespannte Lektüre wünscht Ihnen Mike Zeitz.
Buchkauf
Spektrum MINT 5/2026 - Lernende Roboter, Autorenkollektiv
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2026
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Spektrum MINT 5/2026 - Lernende Roboter
- Untertitel
- Wie Maschinen die Welt begreifen sollen
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Autorenkollektiv
- Erscheinungsdatum
- 2026
- Seitenzahl
- 84
- ISBN13
- 9783690410670
- Reihe
- Schlagwörter
- Narrativer Journalismus
- Beschreibung
- Liebe Leserinnen und Leser, Sprache durchdringt unsere Welt. Doch genügt Sprache auch, um die Welt zu verstehen? Inzwischen verständigen sich Chatbots mit uns so meisterhaft, dass sie diesen Eindruck leicht erwecken. Oberflächlich scheinen sie sich mit allem auszukennen. Doch stellt man diese KI-Modelle eingehender auf die Probe, machen sie trotz all ihrer Faktenkenntnis mitunter groteske Fehler, die niemandem mit gesundem Menschenverstand unterlaufen würden. Unsere Welt ist nun mal nicht aus Sprache gemacht, sondern aus physischen Objekten. Laut manchen Fachleuten werden Wörter deswegen nie ausreichen, um die wechselseitigen Beziehungen zwischen Gegenständen zu erfassen. Ihnen zufolge muss, wer sich einen Reim auf die Spielregeln der Realität machen will, in dieser selbst Erfahrungen sammeln. Am Ende der Entwicklung sollen lernende Maschinen stehen, die ihr Weltwissen auf neue Situationen übertragen und so unbekannte Probleme meistern – echte Intelligenz eben. Welcher Weg dorthin der beste ist, ist allerdings mindestens ebenso umstritten wie die Frage, ob das jemals klappen wird. Gespannte Lektüre wünscht Ihnen Mike Zeitz.