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Die häufigste Krankheit ist die Diagnose

Gesundheit ist keine Ware

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  • 189 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Der Unterschied zwischen einem kranken Menschen und einer defekten Maschine ist fundamental. Der Mensch ist keine komplizierte Maschine und schon gar kein profitables Werkstück. Wenn die Medizin das vergisst, ist sie keine mehr.« Bernd Hontschik Unser Gesundheitswesen wird seit Beginn der 2000er Jahre zu einem profitablen System umgebaut, in dem Ökonomen und Politiker das Sagen haben. Die ärztliche Aufgabe droht mehr und mehr unterzugehen, in Management-Programmen, in Codierungen, in Konzerninteressen, in Studien und im Kampf ums Geld. Wenn Patientinnen und Patienten zu Sachen, zu Werkstücken gemacht werden, ist es aus mit der Medizin. Man müsste den Arztberuf dann in die Rote Liste der bedrohten Arten aufnehmen. Die ärztliche Aufgabe ist aber die Begleitung der Patientinnen und Patienten in der einsamen Welt der Krankheit, oder im günstigen Fall aus der einsamen Welt der Krankheit – soweit es eben geht – wieder zurück in die Welt der Gesundheit. Und deswegen lautet die immer wieder gleiche Botschaft von Bernd Hontschik: Es geht um die Rettung des solidarischen Gesundheitswesens und der Humanmedizin vor Kommerzialisierung und Profitorientierung..

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Die häufigste Krankheit ist die Diagnose, Bernd Hontschik

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Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback)
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Titel
Die häufigste Krankheit ist die Diagnose
Untertitel
Gesundheit ist keine Ware
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Bernd Hontschik
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
Seitenzahl
189
ISBN13
9783939816331
Reihe
Beschreibung
Der Unterschied zwischen einem kranken Menschen und einer defekten Maschine ist fundamental. Der Mensch ist keine komplizierte Maschine und schon gar kein profitables Werkstück. Wenn die Medizin das vergisst, ist sie keine mehr.« Bernd Hontschik Unser Gesundheitswesen wird seit Beginn der 2000er Jahre zu einem profitablen System umgebaut, in dem Ökonomen und Politiker das Sagen haben. Die ärztliche Aufgabe droht mehr und mehr unterzugehen, in Management-Programmen, in Codierungen, in Konzerninteressen, in Studien und im Kampf ums Geld. Wenn Patientinnen und Patienten zu Sachen, zu Werkstücken gemacht werden, ist es aus mit der Medizin. Man müsste den Arztberuf dann in die Rote Liste der bedrohten Arten aufnehmen. Die ärztliche Aufgabe ist aber die Begleitung der Patientinnen und Patienten in der einsamen Welt der Krankheit, oder im günstigen Fall aus der einsamen Welt der Krankheit – soweit es eben geht – wieder zurück in die Welt der Gesundheit. Und deswegen lautet die immer wieder gleiche Botschaft von Bernd Hontschik: Es geht um die Rettung des solidarischen Gesundheitswesens und der Humanmedizin vor Kommerzialisierung und Profitorientierung..