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Nach Auroras Anlass und Abschied von Sidonie hat Erich Hackl eine dritte Fallstudie, die im Südamerika der 70er-Jahre spielt. Sara Mendez, eine gebildete und emanzipierte Frau, kämpft gegen die Militärdiktatur in Uruguay. Bald muss sie in den Untergrund fliehen und lebt mit ihrem Kampfgenossen Mauricio in Buenos Aires. Nach der Geburt ihres Sohnes Simon wird sie von den Häschern der Generäle überfallen und verschleppt, während Simon zurückgelassen wird. Sara erleidet Folter und jahrelange Haft, getragen von ihrer politischen Überzeugung und der Hoffnung, ihren Sohn wiederzufinden. Doch alle Bemühungen sind vergebens. Nach dem Ende der Militärdiktatur arbeitet sie mit den Großmüttern der Plaza de Mayo zusammen, die für die verschwundenen Kinder kämpfen. Sara wird zur Symbolfigur, und ein Film macht ihr Schicksal bekannt. Nach zehn Jahren findet sie das Findelkind Gerardo, doch bleibt unklar, ob er wirklich Simon ist. Die Pflegeeltern verweigern eine Blutuntersuchung, die Klarheit bringen könnte. Hackl erzählt diese komplexe Geschichte als Treuhänder der Menschlichkeit, ohne sie zu einem guten Ende führen zu können. Er setzt einer außergewöhnlichen Frau ein Denkmal, die Respekt vor sich selbst und die Freiheit anderer stets verbunden hat.
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Sara y Simón, Erich Hackl
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1998
- Einband
- (Paperback)
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- Titel
- Sara y Simón
- Untertitel
- Una historia sin fin
- Sprache
- Spanisch
- Autor*innen
- Erich Hackl
- Verlag
- Galaxia Gutenberg
- Erscheinungsdatum
- 1998
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 144
- ISBN10
- 8481091634
- ISBN13
- 9788481091632
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Frauen, Politik, Soziale Gerechtigkeit, Menschenrechte
- Originaltitel
- Sara und Simón
- Bewertung
- 3,9 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Nach Auroras Anlass und Abschied von Sidonie hat Erich Hackl eine dritte Fallstudie, die im Südamerika der 70er-Jahre spielt. Sara Mendez, eine gebildete und emanzipierte Frau, kämpft gegen die Militärdiktatur in Uruguay. Bald muss sie in den Untergrund fliehen und lebt mit ihrem Kampfgenossen Mauricio in Buenos Aires. Nach der Geburt ihres Sohnes Simon wird sie von den Häschern der Generäle überfallen und verschleppt, während Simon zurückgelassen wird. Sara erleidet Folter und jahrelange Haft, getragen von ihrer politischen Überzeugung und der Hoffnung, ihren Sohn wiederzufinden. Doch alle Bemühungen sind vergebens. Nach dem Ende der Militärdiktatur arbeitet sie mit den Großmüttern der Plaza de Mayo zusammen, die für die verschwundenen Kinder kämpfen. Sara wird zur Symbolfigur, und ein Film macht ihr Schicksal bekannt. Nach zehn Jahren findet sie das Findelkind Gerardo, doch bleibt unklar, ob er wirklich Simon ist. Die Pflegeeltern verweigern eine Blutuntersuchung, die Klarheit bringen könnte. Hackl erzählt diese komplexe Geschichte als Treuhänder der Menschlichkeit, ohne sie zu einem guten Ende führen zu können. Er setzt einer außergewöhnlichen Frau ein Denkmal, die Respekt vor sich selbst und die Freiheit anderer stets verbunden hat.