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Perlen aus der Muschel des Weltalls

Orient und Okzident im Gespräch

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  • 256 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Seit Jahrtausenden beeinflussen sich Ost und West in ihren Philosophien und Symbolsystemen gegenseitig. Roland Pietsch spürt bislang wenig beachteten Verbindungslinien nach und macht Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spannungen zwischen Orient und Okzident sichtbar. So hat er Avicennas Deutung der Himmelfahrt des Propheten Mohammed erstmals ins Deutsche übersetzt. Was es mit der einen Perle aus der Muschel des Weltalls auf sich hat, erschließt die mystische Deutung des persischen Grals. Von dort aus richtet sich der Blick auf Wolfram von Eschenbachs „Parzival“, in dem sich ebenfalls Beziehungen zur orientalischen Spiritualität erkennen lassen. Ebenfalls lohnenswert ist ein vergleichender Blick auf die Mystik und Metaphysik Ibn Arabis und Meister Eckharts. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Jakob Böhme und einem zentralen Anliegen seines Denkens: der Verwandlung der magischen Feuerseele in eine Lichtseele. Auch eröffnet die Symbolik des Baumes in der „Morgenröte“ neue Zugänge zu Böhmes Gedankenwelt. Im dritten Abschnitt richtet ein ostslawischer Gelehrter seinen Fokus auf die altchinesischen Philosophen Laozi und Konfuzius. So entsteht ein weitgespanntes Panorama mystischer, philosophischer und symbolischer Verbindungslinien zwischen fernöstlicher, nahöstlicher und abendländischer Geistesgeschichte.

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Perlen aus der Muschel des Weltalls, Roland Pietsch

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Erscheinungsdatum
2025
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Titel
Perlen aus der Muschel des Weltalls
Untertitel
Orient und Okzident im Gespräch
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Roland Pietsch
Seitenzahl
256
ISBN13
9783937592619
Reihe
Beschreibung
Seit Jahrtausenden beeinflussen sich Ost und West in ihren Philosophien und Symbolsystemen gegenseitig. Roland Pietsch spürt bislang wenig beachteten Verbindungslinien nach und macht Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Spannungen zwischen Orient und Okzident sichtbar. So hat er Avicennas Deutung der Himmelfahrt des Propheten Mohammed erstmals ins Deutsche übersetzt. Was es mit der einen Perle aus der Muschel des Weltalls auf sich hat, erschließt die mystische Deutung des persischen Grals. Von dort aus richtet sich der Blick auf Wolfram von Eschenbachs „Parzival“, in dem sich ebenfalls Beziehungen zur orientalischen Spiritualität erkennen lassen. Ebenfalls lohnenswert ist ein vergleichender Blick auf die Mystik und Metaphysik Ibn Arabis und Meister Eckharts. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Jakob Böhme und einem zentralen Anliegen seines Denkens: der Verwandlung der magischen Feuerseele in eine Lichtseele. Auch eröffnet die Symbolik des Baumes in der „Morgenröte“ neue Zugänge zu Böhmes Gedankenwelt. Im dritten Abschnitt richtet ein ostslawischer Gelehrter seinen Fokus auf die altchinesischen Philosophen Laozi und Konfuzius. So entsteht ein weitgespanntes Panorama mystischer, philosophischer und symbolischer Verbindungslinien zwischen fernöstlicher, nahöstlicher und abendländischer Geistesgeschichte.