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Geraubte Harmonien

Wie die Klaviere jüdischer Familien nach Paris zurückkehrten

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Anfang April 1945 bietet sich in den Gewächshäusern des Pariser Jardin d’Acclimatation ein ungewöhnlicher Anblick. Fast zweitausend Klaviere stehen hier dicht an dicht: viele kleine, gewöhnliche, von Wasserflecken und Kratzern gezeichnete, aber auch einige glänzende Konzertflügel. Allesamt Klaviere, die während der Besatzungszeit aus den Wohnungen jüdischer Familien in Frankreich geraubt, nach Deutschland transportiert und an NS-Größen oder an die Wehrmacht ausgegeben wurden. Jetzt, kurz vor Kriegsende, haben die Alliierten sie in ein provisorisches Depot verbracht, von wo aus manche den Weg zu ihren Besitzer:innen zurückfinden werden – sofern diese Verfolgung und Vernichtungslager überlebt haben. Caroline Piketty verfolgt die Spuren der Instrumente bis zu den glücklichen Zeiten zurück, in denen sie gespielt wurden, erzählt von ihrer Plünderung und Rückgabe, von ihrer Bedeutung für die Opfer und Überlebenden: Berühmtheiten wie Léon Blum, Mireille Berl oder Aron Lustiger und andere, die hier erstmals eine Stimme erhalten. Für manche kehrt mit den Klavieren ein Funken Hoffnung zurück, andere erinnern sie auf schmerzliche Weise an unwiederbringliche Verluste.

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Geraubte Harmonien, Caroline Piketty

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Geraubte Harmonien
Untertitel
Wie die Klaviere jüdischer Familien nach Paris zurückkehrten
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Caroline Piketty
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Hardcover
Seitenzahl
240
ISBN10
3690970245
ISBN13
9783690970242
Reihe
Kategorien
Beschreibung
Anfang April 1945 bietet sich in den Gewächshäusern des Pariser Jardin d’Acclimatation ein ungewöhnlicher Anblick. Fast zweitausend Klaviere stehen hier dicht an dicht: viele kleine, gewöhnliche, von Wasserflecken und Kratzern gezeichnete, aber auch einige glänzende Konzertflügel. Allesamt Klaviere, die während der Besatzungszeit aus den Wohnungen jüdischer Familien in Frankreich geraubt, nach Deutschland transportiert und an NS-Größen oder an die Wehrmacht ausgegeben wurden. Jetzt, kurz vor Kriegsende, haben die Alliierten sie in ein provisorisches Depot verbracht, von wo aus manche den Weg zu ihren Besitzer:innen zurückfinden werden – sofern diese Verfolgung und Vernichtungslager überlebt haben. Caroline Piketty verfolgt die Spuren der Instrumente bis zu den glücklichen Zeiten zurück, in denen sie gespielt wurden, erzählt von ihrer Plünderung und Rückgabe, von ihrer Bedeutung für die Opfer und Überlebenden: Berühmtheiten wie Léon Blum, Mireille Berl oder Aron Lustiger und andere, die hier erstmals eine Stimme erhalten. Für manche kehrt mit den Klavieren ein Funken Hoffnung zurück, andere erinnern sie auf schmerzliche Weise an unwiederbringliche Verluste.