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Heinz Tietjen

Intendant, Regisseur und Dirigent zwischen Kultur und Politik

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  • 1830 Seiten
  • 65 Lesestunden

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Heinz Tietjen, von Arthur Nikisch entdeckt und ausgebildet, beginnt seine künstlerische Karriere in der Provinz und beendet diese in Hamburg. Als Direktor saniert er die Theater in Saarbrücken und Trier sowie die Städtische Oper in Berlin, führt Breslau zu neuem Ruhm und wird schließlich zum Generalintendanten der preußischen Staatstheater. Hier unterstehen ihm fünf Opern- und zwei Schauspielhäuser. Auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Karriere ernennt man Tietjen zum Referenten des Kultusministeriums, somit wird er sein eigener Vorgesetzter, und im Nationalsozialismus zum künstlerischen Leiter der Bayreuther Festspiele. Als Dirigent und Regisseur prägt er seine Opernhäuser, insbesondere die Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie die Bayreuther Festspiele, und feiert Erfolge im In- und Ausland. Mit einem in vielen Jahren aufgebauten Netzwerk aus Ministerialbeamten, Künstlern, Politikern und Freunden kann und will er den Anforderungen als Diener des Staates in der Monarchie genauso gerecht werden wie in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus oder in der Bundesrepublik Deutschland. Ob und wie ihm dieser Spagat in den 50 Jahren seiner künstlerischen Karriere gelingt, soll Gegenstand der vorliegenden Dokumentation sein.

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Heinz Tietjen, Detlef Meyer zu Heringdorf

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback)
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Titel
Heinz Tietjen
Untertitel
Intendant, Regisseur und Dirigent zwischen Kultur und Politik
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
Seitenzahl
1830
ISBN13
9783826099205
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Heinz Tietjen, von Arthur Nikisch entdeckt und ausgebildet, beginnt seine künstlerische Karriere in der Provinz und beendet diese in Hamburg. Als Direktor saniert er die Theater in Saarbrücken und Trier sowie die Städtische Oper in Berlin, führt Breslau zu neuem Ruhm und wird schließlich zum Generalintendanten der preußischen Staatstheater. Hier unterstehen ihm fünf Opern- und zwei Schauspielhäuser. Auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Karriere ernennt man Tietjen zum Referenten des Kultusministeriums, somit wird er sein eigener Vorgesetzter, und im Nationalsozialismus zum künstlerischen Leiter der Bayreuther Festspiele. Als Dirigent und Regisseur prägt er seine Opernhäuser, insbesondere die Berliner Staatsoper Unter den Linden sowie die Bayreuther Festspiele, und feiert Erfolge im In- und Ausland. Mit einem in vielen Jahren aufgebauten Netzwerk aus Ministerialbeamten, Künstlern, Politikern und Freunden kann und will er den Anforderungen als Diener des Staates in der Monarchie genauso gerecht werden wie in der Weimarer Republik, im Nationalsozialismus oder in der Bundesrepublik Deutschland. Ob und wie ihm dieser Spagat in den 50 Jahren seiner künstlerischen Karriere gelingt, soll Gegenstand der vorliegenden Dokumentation sein.