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Der böse Mensch

Erzählungen

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  • 176 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Was ist das Böse? Ist der Begriff antiquiert oder gewinnt er an Aktualität angesichts unserer Sprachlosigkeit? Lorenz Just begibt sich in seinen Geschichten auf die Suche nach Figurationen des Phänomens, nicht nach klaren Antworten. Er nähert sich Personen und ihren Biografien, Geschichten, Räumen und Menschen, die auf die eine oder andere Weise mit dem verbunden sind, was als „böse“ bezeichnet werden kann. Diese Figuren reichen von einem Mann, der in der Badewanne über sein Leben sinniert und sich als ehemaliger Warlord entpuppt, bis zu älteren Bibliotheksbesuchern, die unerwartete Abgründe offenbaren. Just macht sichtbar, ohne zu werten, und beschwört das Böse als mächtige, ambivalente Kategorie herauf. Es ist ein Buch über die Gegenwart der Erinnerung und das Fortleben vergangener Grausamkeiten in uns allen, über Strategien, mit etwas zu leben, wofür es keine Absolution gibt. „Kühne Poesie und gedankliche Präzision – eine neue, unverwechselbare Stimme spricht aus den Erzählungen von Lorenz Just“, sagt Lutz Seiler. Dorothee Elmiger erinnert sich an die kalten Januarnächte, in denen sie das Buch las, an Visionen und Landschaften, die sie erlebte.

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Der böse Mensch, Lorenz Just

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
Einband
(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Der böse Mensch
Untertitel
Erzählungen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lorenz Just
Verlag
DuMont
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Hardcover
Seitenzahl
176
ISBN10
3832198792
ISBN13
9783832198794
Reihe
Kategorien
Beschreibung
Was ist das Böse? Ist der Begriff antiquiert oder gewinnt er an Aktualität angesichts unserer Sprachlosigkeit? Lorenz Just begibt sich in seinen Geschichten auf die Suche nach Figurationen des Phänomens, nicht nach klaren Antworten. Er nähert sich Personen und ihren Biografien, Geschichten, Räumen und Menschen, die auf die eine oder andere Weise mit dem verbunden sind, was als „böse“ bezeichnet werden kann. Diese Figuren reichen von einem Mann, der in der Badewanne über sein Leben sinniert und sich als ehemaliger Warlord entpuppt, bis zu älteren Bibliotheksbesuchern, die unerwartete Abgründe offenbaren. Just macht sichtbar, ohne zu werten, und beschwört das Böse als mächtige, ambivalente Kategorie herauf. Es ist ein Buch über die Gegenwart der Erinnerung und das Fortleben vergangener Grausamkeiten in uns allen, über Strategien, mit etwas zu leben, wofür es keine Absolution gibt. „Kühne Poesie und gedankliche Präzision – eine neue, unverwechselbare Stimme spricht aus den Erzählungen von Lorenz Just“, sagt Lutz Seiler. Dorothee Elmiger erinnert sich an die kalten Januarnächte, in denen sie das Buch las, an Visionen und Landschaften, die sie erlebte.