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Die Kunst des Möglichen

Vom Reich ohne Macht bis in die kleindeutsche Einheit

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  • 447 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Aus geschichtspolitisch korrekter Sicht ist der deutsche Nationalstaat als kriegerisches Verhängnis über Europa hereingebrochen, weil die Deutschen im 19. Jahrhundert auf den nationalen Gedanken verfielen. Nachdem sie 1848/49 ihre Unfähigkeit zur Bildung eines eigenen demokratischen Staates erwiesen hätten, habe der von nationalen Regungen freie preußische Gewaltmensch Otto von Bismarck, der 'Blut und Eisen' gepredigt und Macht über Recht gestellt habe, mittels dreier skrupellos eingefädelter Kriege das Deutsche Reich gegründet, einen reaktionären, militaristischen, nach außen unruhig-aggressiven Obrigkeitsstaat. Diesem Zerrbild setzt der Autor die Geschichtstatsachen entgegen, die zeigen, wie deutsches Nationalbewußtsein schon früh – in den Bauernkriegen, in der Person Wallensteins oder zur Zeit Friedrichs des Großen – zutage trat, wie die Paulskirche Vorstufe zur Reichgründung war und daß die Verunglimpfung Bismarcks die Wirklichkeit ebenso verfehlt wie die Klitterung seiner Schöpfung, eines friedlichen Rechts- und Verfassungsstaats.

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Die Kunst des Möglichen, Ulrich Schwarze

Sprache
Erscheinungsdatum
2013
Einband
(Paperback)
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Titel
Die Kunst des Möglichen
Untertitel
Vom Reich ohne Macht bis in die kleindeutsche Einheit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ulrich Schwarze
Verlag
Hohenrain
Erscheinungsdatum
2013
Einband
Paperback
Seitenzahl
447
ISBN10
3891800967
ISBN13
9783891800966
Reihe
Beschreibung
Aus geschichtspolitisch korrekter Sicht ist der deutsche Nationalstaat als kriegerisches Verhängnis über Europa hereingebrochen, weil die Deutschen im 19. Jahrhundert auf den nationalen Gedanken verfielen. Nachdem sie 1848/49 ihre Unfähigkeit zur Bildung eines eigenen demokratischen Staates erwiesen hätten, habe der von nationalen Regungen freie preußische Gewaltmensch Otto von Bismarck, der 'Blut und Eisen' gepredigt und Macht über Recht gestellt habe, mittels dreier skrupellos eingefädelter Kriege das Deutsche Reich gegründet, einen reaktionären, militaristischen, nach außen unruhig-aggressiven Obrigkeitsstaat. Diesem Zerrbild setzt der Autor die Geschichtstatsachen entgegen, die zeigen, wie deutsches Nationalbewußtsein schon früh – in den Bauernkriegen, in der Person Wallensteins oder zur Zeit Friedrichs des Großen – zutage trat, wie die Paulskirche Vorstufe zur Reichgründung war und daß die Verunglimpfung Bismarcks die Wirklichkeit ebenso verfehlt wie die Klitterung seiner Schöpfung, eines friedlichen Rechts- und Verfassungsstaats.