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Salvador Dalí, der kritische Paranoiker

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  • 107 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Peter Gorsens Studie zeigt, dass die Konsequenz, mit der Dalí seine Neurosen in die Bildersprache seiner Kunst übertrug, über die in Fragen von Tabus vermeintlich radikal antibürgerliche Haltung der Surrealisten weit hinaus ging und mit dem "psychischen Automatismus" auch gleich noch ein geheiligtes Prinzip surrealitischer Kunstproduktion über den Haufen warf: Im Gegensatz zum psychischen Automatismus versteht sich die "Kritische Paranoia" nicht lediglich als passives Traumprotokoll, sondern als Interpretation wahnhafter Vorstellungen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Erweiterungen bezeichnet Dalís Kunst einen Anknüpfungspunkt zwischen Surrealismus und moderner Psychiaterie, auf den u. a. auch Jacques Lacans frühes Interesse und Engagement für die von Dalí repräsentierte surrealistische Praxis verweist

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Salvador Dalí, der kritische Paranoiker, Peter Gorsen

Sprache
Erscheinungsdatum
1983
Einband
(Paperback),
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Beschädigt
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Titel
Salvador Dalí, der kritische Paranoiker
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Gorsen
Erscheinungsdatum
1983
Einband
Paperback
Seitenzahl
107
ISBN10
3434460055
ISBN13
9783434460053
Reihe
Schlagwörter
Bildende Kunst
Beschreibung
Peter Gorsens Studie zeigt, dass die Konsequenz, mit der Dalí seine Neurosen in die Bildersprache seiner Kunst übertrug, über die in Fragen von Tabus vermeintlich radikal antibürgerliche Haltung der Surrealisten weit hinaus ging und mit dem "psychischen Automatismus" auch gleich noch ein geheiligtes Prinzip surrealitischer Kunstproduktion über den Haufen warf: Im Gegensatz zum psychischen Automatismus versteht sich die "Kritische Paranoia" nicht lediglich als passives Traumprotokoll, sondern als Interpretation wahnhafter Vorstellungen. Nicht zuletzt aufgrund dieser Erweiterungen bezeichnet Dalís Kunst einen Anknüpfungspunkt zwischen Surrealismus und moderner Psychiaterie, auf den u. a. auch Jacques Lacans frühes Interesse und Engagement für die von Dalí repräsentierte surrealistische Praxis verweist