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- 256 Seiten
- 9 Lesestunden
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Wenn alles Trauma ist – was bedeutet »Trauma« dann noch? Eine systematische Neubestimmung des Traumabegriffs Klare Differenzierung zwischen Ereignis, subjektivem Erleben und Folgestörung Analysiert kritisch die Ausweitung des Traumabegriffs und deren Folgen für die klinische Praxis Der Begriff Trauma ist allgegenwärtig und verspricht Anerkennung, Schutz und Sensibilität. Doch je selbstverständlicher er verschiedenes Leid beschreibt, desto wichtiger wird die Frage: Was macht Trauma im Kern aus? Trauma bezeichnet keinen bloßen Reaktionsprozess, sondern einen Strukturbruch von Erfahrung – eine Erschütterung der Selbst- und Weltbezüge, den Verlust von Vertrautheit und den Bruch jener Erwartungshorizonte, die das In-der-Welt-Sein tragen. Die Autoren rekonstruieren den Begriff neu, unterscheiden zwischen belastendem Ereignis, subjektivem Leiden und psychischer Folgestörung und zeigen, warum Trauma weder mit dem Ereignis selbst noch mit einer Diagnose gleichzusetzen ist. Das Buch verbindet biologische, phänomenologische und kulturelle Perspektiven und verteidigt den Traumabegriff gegen seine Entgrenzung, um das spezifisch Traumatische sichtbar zu halten. Bibliographische Angaben
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Wenn alles Trauma ist: Warum wir präziser über den Traumabegriff sprechen müssen, Jonas Tesarz, Günter H. Seidler
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2026
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- Titel
- Wenn alles Trauma ist: Warum wir präziser über den Traumabegriff sprechen müssen
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Jonas Tesarz, Günter H. Seidler
- Verlag
- Klett-Cotta
- Erscheinungsdatum
- 2026
- Seitenzahl
- 256
- ISBN13
- 9783608989748
- Reihe
- Schlagwörter
- Narrativer Journalismus
- Beschreibung
- Wenn alles Trauma ist – was bedeutet »Trauma« dann noch? Eine systematische Neubestimmung des Traumabegriffs Klare Differenzierung zwischen Ereignis, subjektivem Erleben und Folgestörung Analysiert kritisch die Ausweitung des Traumabegriffs und deren Folgen für die klinische Praxis Der Begriff Trauma ist allgegenwärtig und verspricht Anerkennung, Schutz und Sensibilität. Doch je selbstverständlicher er verschiedenes Leid beschreibt, desto wichtiger wird die Frage: Was macht Trauma im Kern aus? Trauma bezeichnet keinen bloßen Reaktionsprozess, sondern einen Strukturbruch von Erfahrung – eine Erschütterung der Selbst- und Weltbezüge, den Verlust von Vertrautheit und den Bruch jener Erwartungshorizonte, die das In-der-Welt-Sein tragen. Die Autoren rekonstruieren den Begriff neu, unterscheiden zwischen belastendem Ereignis, subjektivem Leiden und psychischer Folgestörung und zeigen, warum Trauma weder mit dem Ereignis selbst noch mit einer Diagnose gleichzusetzen ist. Das Buch verbindet biologische, phänomenologische und kulturelle Perspektiven und verteidigt den Traumabegriff gegen seine Entgrenzung, um das spezifisch Traumatische sichtbar zu halten. Bibliographische Angaben