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Fragile Republik

Thomas Mann und Nachkriegsdeutschland

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  • 239 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Thomas Mann lehnt es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ab, nach Deutschland zurückzukehren. Er zieht es vor, sich von Amerika aus für den Aufbau eines geistig-moralisch erneuerten Staates einzusetzen. Doch der sich bald abzeichnende Kalte Krieg läßt Thomas Mann befürchten, daß Amerika auch ein vom Faschismus nie wirklich befreites Deutschland als Bündnispartner im Kampf gegen den Kommunismus akzeptieren könnte. Trotz vielfältiger Kritik besucht er anläßlich der Goethe- und Schiller-Gedenkfeiern 1949 und 1955 beide Teile Deutschlands, um seine Idee der Aussöhnung nachdrücklich zu bekunden. Erstmals versammelt dieser Band die wichtigsten Texte Thomas Manns, die seine Auseinandersetzung mit Deutschland nach 1945 verdeutlichen. Nicht nur Reden und Aufsätze, sondern auch Tagebucheintragungen und zum Teil bisher unveröffentlichte Briefe werden berücksichtigt. Unterstützt von kurzen Erläuterungen bietet sich ein erstaunlich vielschichtiges Bild von Thomas Mann, das ihn als kritischen Begleiter Deutschlands zeigt. 'Die Deutschen sind ein recht unausstehliches Volk, aber ein deutscher Schriftsteller und Diener der deutschen Sprache bin ich nun einmal durchaus.' Thomas Mann

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Fragile Republik, Thomas Mann

Sprache
Erscheinungsdatum
1999
Einband
(Paperback),
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Titel
Fragile Republik
Untertitel
Thomas Mann und Nachkriegsdeutschland
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Thomas Mann
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
239
ISBN10
3596144299
ISBN13
9783596144297
Reihe
Beschreibung
Thomas Mann lehnt es nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ab, nach Deutschland zurückzukehren. Er zieht es vor, sich von Amerika aus für den Aufbau eines geistig-moralisch erneuerten Staates einzusetzen. Doch der sich bald abzeichnende Kalte Krieg läßt Thomas Mann befürchten, daß Amerika auch ein vom Faschismus nie wirklich befreites Deutschland als Bündnispartner im Kampf gegen den Kommunismus akzeptieren könnte. Trotz vielfältiger Kritik besucht er anläßlich der Goethe- und Schiller-Gedenkfeiern 1949 und 1955 beide Teile Deutschlands, um seine Idee der Aussöhnung nachdrücklich zu bekunden. Erstmals versammelt dieser Band die wichtigsten Texte Thomas Manns, die seine Auseinandersetzung mit Deutschland nach 1945 verdeutlichen. Nicht nur Reden und Aufsätze, sondern auch Tagebucheintragungen und zum Teil bisher unveröffentlichte Briefe werden berücksichtigt. Unterstützt von kurzen Erläuterungen bietet sich ein erstaunlich vielschichtiges Bild von Thomas Mann, das ihn als kritischen Begleiter Deutschlands zeigt. 'Die Deutschen sind ein recht unausstehliches Volk, aber ein deutscher Schriftsteller und Diener der deutschen Sprache bin ich nun einmal durchaus.' Thomas Mann