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Jugendliteratur – Theorie und Praxis: Familienszenen

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  • 227 Seiten
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Die Familie als zentrale Sozialisationsinstanz prägt die Kinder- und Jugendliteratur und wird in historischen sowie aktuellen Texten unterschiedlich dargestellt. Ihr Bild schwankt zwischen harmonischen und hierarchischen Strukturen sowie emotionalen Defiziten. Realistische Erzählmuster werden mit didaktischen, kompensatorischen oder utopischen Ansätzen kombiniert. Der Spannungsbogen zwischen realistischen und utopischen Kindheitsbildern sowie zwischen Generations- und Geschlechterrollen bildet einen zentralen Analysegegenstand. Auch die darstellerischen Mittel und Motivkomplexe in verschiedenen Gattungen wie Kinderschauspiel, Mädchenliteratur, Adoleszenzromanen, Kinder- und Jugendromanen sowie modernen Medien werden beleuchtet. Der Band zeigt die Methodenvielfalt der Kinder- und Jugendliteraturforschung, wobei ein Schwerpunkt auf der psychoanalytischen Betrachtungsweise liegt. Die Beiträge veranschaulichen die historisch gewachsene Beziehung zwischen Familie und Kindheit. Themen umfassen unter anderem das bürgerliche Familienmodell, die Darstellung jüdischen Familienlebens, den Wandel von Familien- und Geschlechterrollen sowie aktuelle Familienszenen in Kinderromanen. Die Autorinnen und Autoren bieten vielfältige Perspektiven auf die komplexe Beziehung zwischen Familie und Kindheit in der Literatur.

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Jugendliteratur – Theorie und Praxis: Familienszenen, Hans-Heino Ewers, Inge Wild, Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendliteraturforschung

Sprache
Erscheinungsdatum
1999
Einband
(Paperback)
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Titel
Jugendliteratur – Theorie und Praxis: Familienszenen
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1999
Einband
Paperback
Seitenzahl
227
ISBN10
3779904500
ISBN13
9783779904502
Reihe
Beschreibung
Die Familie als zentrale Sozialisationsinstanz prägt die Kinder- und Jugendliteratur und wird in historischen sowie aktuellen Texten unterschiedlich dargestellt. Ihr Bild schwankt zwischen harmonischen und hierarchischen Strukturen sowie emotionalen Defiziten. Realistische Erzählmuster werden mit didaktischen, kompensatorischen oder utopischen Ansätzen kombiniert. Der Spannungsbogen zwischen realistischen und utopischen Kindheitsbildern sowie zwischen Generations- und Geschlechterrollen bildet einen zentralen Analysegegenstand. Auch die darstellerischen Mittel und Motivkomplexe in verschiedenen Gattungen wie Kinderschauspiel, Mädchenliteratur, Adoleszenzromanen, Kinder- und Jugendromanen sowie modernen Medien werden beleuchtet. Der Band zeigt die Methodenvielfalt der Kinder- und Jugendliteraturforschung, wobei ein Schwerpunkt auf der psychoanalytischen Betrachtungsweise liegt. Die Beiträge veranschaulichen die historisch gewachsene Beziehung zwischen Familie und Kindheit. Themen umfassen unter anderem das bürgerliche Familienmodell, die Darstellung jüdischen Familienlebens, den Wandel von Familien- und Geschlechterrollen sowie aktuelle Familienszenen in Kinderromanen. Die Autorinnen und Autoren bieten vielfältige Perspektiven auf die komplexe Beziehung zwischen Familie und Kindheit in der Literatur.