Bookbot

Anna Seghers

Speichern

Parameter

  • 479 Seiten
  • 17 Lesestunden

Mehr zum Buch

Anna Seghers zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schreiben war für sie ein Handeln, das in einer heute nicht mehr möglichen Selbstverständlichkeit geschah. Aus dieser Überzeugung entstanden Werke, die bleiben werden, während andere sie selbst zu Lebzeiten vergessen wollte. Schreiben diente ihr auch als Selbstverständigung, besonders im Alter, als sie über die Enttäuschungen der Nachkriegszeit reflektierte. Ihre literarischen Texte waren eine Form der Selbstinszenierung, in denen sie ihre Priorität über das äußere Leben betonte. Seghers war in ihrem Heimatland eine Außenseiterin, als sie 1947 aus dem Exil in Mexiko zurückkehrte, und blieb es bis zu ihrem Tod. Sie wollte einen Neuanfang in Deutschland unterstützen, doch die zunehmende politische und kulturelle Spaltung enttäuschte sie. Ihre Wurzeln am Rhein, ihre Kinder in Paris und ihr Mann in Mexiko prägten ihre Sicht auf die Welt. Trotz ihrer Skepsis blieb sie eine Stimme der Mäßigung gegenüber der Reglementierung von Literatur und Kunst. Christiane Zehl Romero untersucht in ihrem zweiten Biografie-Band Seghers’ Leben mit neuem, unveröffentlichtem Material und bietet überraschende Einblicke in ihre faszinierende zweite Lebenshälfte. Das Buch ist spannend und lädt zur Teilnahme an Seghers’ Leben ein.

Buchkauf

Anna Seghers, Christiane Zehl Romero

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Beschädigt
Preis
6,89 €inkl. MwSt.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Deutschland! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Anna Seghers
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
479
ISBN10
3351034970
ISBN13
9783351034979
Reihe
Beschreibung
Anna Seghers zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr Schreiben war für sie ein Handeln, das in einer heute nicht mehr möglichen Selbstverständlichkeit geschah. Aus dieser Überzeugung entstanden Werke, die bleiben werden, während andere sie selbst zu Lebzeiten vergessen wollte. Schreiben diente ihr auch als Selbstverständigung, besonders im Alter, als sie über die Enttäuschungen der Nachkriegszeit reflektierte. Ihre literarischen Texte waren eine Form der Selbstinszenierung, in denen sie ihre Priorität über das äußere Leben betonte. Seghers war in ihrem Heimatland eine Außenseiterin, als sie 1947 aus dem Exil in Mexiko zurückkehrte, und blieb es bis zu ihrem Tod. Sie wollte einen Neuanfang in Deutschland unterstützen, doch die zunehmende politische und kulturelle Spaltung enttäuschte sie. Ihre Wurzeln am Rhein, ihre Kinder in Paris und ihr Mann in Mexiko prägten ihre Sicht auf die Welt. Trotz ihrer Skepsis blieb sie eine Stimme der Mäßigung gegenüber der Reglementierung von Literatur und Kunst. Christiane Zehl Romero untersucht in ihrem zweiten Biografie-Band Seghers’ Leben mit neuem, unveröffentlichtem Material und bietet überraschende Einblicke in ihre faszinierende zweite Lebenshälfte. Das Buch ist spannend und lädt zur Teilnahme an Seghers’ Leben ein.