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Leben in bewegter Zeit 1900 - 2000

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  • 280 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Das ungewöhnliche Leben des ersten bayerischen Landtagsabgeordneten der KPD, des Lehrers, Journalisten und Historikers Otto Graf, erzählt von seinem Sohn Wolfgang, spiegelt ein Stück deutscher Geschichte und Münchener Lebens: Das Engagement der deutschen Linken nach dem Ersten Weltkrieg, ihren Widerstand im Dritten Reich und den 'Neubeginn' unter weitgehend 'alten Vorzeichen' nach 1945. Otto Graf, u. a. befreundet mit den Schriftstellern Oskar Maria Graf, Wilhelm Lukas Kristl und Eugen Roth, setzt sich trotz eigener Verfolgung schon in jungen Jahren für Menschen in Bedrängnis ein: In zwei Aufsehen erregenden Landtagsreden geißelt er 1920 die Erschießung von Arbeitern und Rotgardisten ohne gerichtliche Verfahren im Raum München, woraufhin er als Staatsfeind verleumdet wird. Von 1933–1945 erleidet er Berufsverbot, Hausdurchsuchungen und mehrere kurze Inhaftierungen. Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in völliger Distanz zum Nationalsozialismus und in echter Not, bis er nach dem Krieg als Referent des Kultusministeriums das bayerische Volkshochschul- und Volksbüchereiwesen aufbaut, Staatskommissar der Universität und Bundestagsabgeordneter wird

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Leben in bewegter Zeit 1900 - 2000, Wolfgang Graf

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Paperback)
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Titel
Leben in bewegter Zeit 1900 - 2000
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Wolfgang Graf
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
280
ISBN10
3935877889
ISBN13
9783935877886
Reihe
Beschreibung
Das ungewöhnliche Leben des ersten bayerischen Landtagsabgeordneten der KPD, des Lehrers, Journalisten und Historikers Otto Graf, erzählt von seinem Sohn Wolfgang, spiegelt ein Stück deutscher Geschichte und Münchener Lebens: Das Engagement der deutschen Linken nach dem Ersten Weltkrieg, ihren Widerstand im Dritten Reich und den 'Neubeginn' unter weitgehend 'alten Vorzeichen' nach 1945. Otto Graf, u. a. befreundet mit den Schriftstellern Oskar Maria Graf, Wilhelm Lukas Kristl und Eugen Roth, setzt sich trotz eigener Verfolgung schon in jungen Jahren für Menschen in Bedrängnis ein: In zwei Aufsehen erregenden Landtagsreden geißelt er 1920 die Erschießung von Arbeitern und Rotgardisten ohne gerichtliche Verfahren im Raum München, woraufhin er als Staatsfeind verleumdet wird. Von 1933–1945 erleidet er Berufsverbot, Hausdurchsuchungen und mehrere kurze Inhaftierungen. Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in völliger Distanz zum Nationalsozialismus und in echter Not, bis er nach dem Krieg als Referent des Kultusministeriums das bayerische Volkshochschul- und Volksbüchereiwesen aufbaut, Staatskommissar der Universität und Bundestagsabgeordneter wird