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Tim Mohr

    Tim Mohr hat sich als Übersetzer bedeutender deutscher Autoren einen Namen gemacht, deren Werke er einem breiteren Publikum zugänglich gemacht hat. Seine eigenen Originalbeiträge erschienen in führenden amerikanischen Publikationen, was seine Vielseitigkeit als Schriftsteller unterstreicht. Mohr widmet sich Themen, die Kultur, Geschichte und gesellschaftliche Umwälzungen miteinander verbinden, oft mit einer ausgeprägten musikalischen Note. Seine einzigartige Perspektive auf das Zusammenspiel von Musik und Politik zieht sich wie ein roter Faden durch seine Arbeit.

    Tigermilch
    Stirb nicht im Warteraum der Zukunft
    • Stirb nicht im Warteraum der Zukunft

      Die ostdeutschen Punks und der Fall der Mauer

      • 560 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Punk begann in Ostdeutschland mit einer Handvoll Jugendlicher in den späten Siebzigerjahren. Inspiriert von geschmuggelten Musikmagazinen und gelegentlichen Bildern aus dem Westfernsehen, schnitten sie sich Löcher in die Jeans und steckten sich Sicherheitsnadeln durch die Ohrlöcher. Es war klar, dass sie damit den staatlichen Behörden auffielen. Harte Repressionen waren die Folge, viele Geschichten sind noch immer unbekannt. Tim Mohr hat ein bis heute kaum bekanntes Kapitel deutscher Geschichte durchleuchtet und ein eindringliches Bild einer vergangenen Zeit gezeichnet.

      Stirb nicht im Warteraum der Zukunft
      4,1
    • Tigermilch

      Roman

      • 279 Seiten
      • 10 Lesestunden

      »Manchmal kann die Musik gar nicht laut genug sein, damit man das Leben nicht hört.« Nini und Jameelah, unzertrennlich und mit vierzehn Jahren überzeugt, erwachsen zu sein, ziehen ihre Ringelstrümpfe bis zu den Oberschenkeln, um cool zu wirken. Sie mischen auf der Schultoilette Milch, Mariacron und Maracujasaft zu ihrer selbst kreierten Tigermilch und genießen den Sommer, der ihr letzter gemeinsamer sein könnte. Ihre Erlebnisse umfassen Bahnpartys, das Rauchen in Telefonzellen und Ausflüge ins Schwimmbad mit Amir, den sie wie einen kleinen Bruder beschützen. Amirs großer Bruder Tarik ist im Dauerstreit mit seiner Schwester, die sich in einen Serben verliebt hat. Nini und Jameelah schaffen sich eine eigene Welt voller Glamour und Intimität, die für sie wie Familie ist. Sie fühlen sich unverwundbar, solange sie zusammen sind. Doch als sie Zeugen eines eskalierenden Konflikts in Amirs Familie werden, droht alles zu zerbrechen. Stefanie de Velasco erzählt mit einem einzigartigen Sound von zwei Mädchen, die das Leben ergreifen und lernen müssen, mit Verlust und Sehnsucht umzugehen. Ein kraftvolles Debüt, das unmittelbar, entlarvend und herzzerreißend ist.

      Tigermilch
      3,9