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Magdalena Baran-Szołtys

    Continuities and Discontinuities of the Habsburg Legacy in East-Central European Discourses since 1918
    Wiener Galizien-Studien - 1: Galizien in Bewegung
    Galizien als Archiv
    Über Forderungen
    • Über Forderungen

      Wie feministischer Aktivismus gelingt

      Österreich im Jahr 2018. Knapp 500.000 Menschen unterzeichnen das zweite Frauen*Volksbegehren (F*VB), das vielstimmig und differenziert für Geschlechtergerechtigkeit eintritt. Unter dem Motto #einesfüralle macht die Kampagne dank eines engagierten Teams, unzähligen Mitstreiter*innen sowie vielen prominenten Unterstützer*innen auch weit über die Grenzen Österreichs hinaus Furore.Österreich im Jahr 2020. Es ist nach wie vor viel zu tun. Mit dem vorliegenden Handbuch liefert das F*VB gemeinsam mit internationalen Aktivist*innen und Autor*innen das Know-how für künftige Initiativen und inspiriert zu politischem Handeln. In klarsichtigen Essays entwerfen Expert*innen anhand des F*VB-Forderungskatalogs, neuester Forschungsergebnisse und fundierter Erfahrung Visionen für eine gerechtere Gesellschaft.Flankiert werden sie von Vertreter*innen vieler Einrichtungen und Initiativen wie HeForShe, #keinenmillimeter, dem Schweizer Frauen*streik oder Sorority sowie persönlichen Statements von Aktivist*innen wie Margarete Stokowski, Alexandra Stanić, Nicole Schöndorfer oder Madeleine Darya Alizadeh (dariadaria). Feminists of the world, unite!

      Über Forderungen
      3,6
    • Wiener Galizien-Studien - 1: Galizien in Bewegung

      Wahrnehmungen - Begegnungen - Verflechtungen

      • 281 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Der Band beleuchtet nicht den Untergang Galiziens, sondern die spateren verschiedenartigen Aneignungen dieses Raums. Die Neuordnung Europas nach 1918 sowie die seit dem 19. Jahrhundert bestehende massive Migration aus dem Gebiet fuhrten zu seinem Nachleben in unterschiedlichen nationalen Narrativen und machten es zu einem transnationalen Phanomen, das heute als eine Fortfuhrung des polyethnischen Galiziens gilt. Dabei wird die Instrumentalisierung der Provinz sowie die von Anfang an implizite Kunstlichkeit und Wandelbarkeit dieses Konstrukts sichtbar: Diese unterscheidet sich je nach nationalem Narrativ und Zeitraum. Zudem behandelt der Band den wechselseitigen Austausch des Kronlands mit den Nachbarregionen und zeigt seine Bewohner als aktive Akteure soziokultureller und multiethnischer Interaktionen.

      Wiener Galizien-Studien - 1: Galizien in Bewegung
    • In 1918 the Danube Monarchy ceased to exist and its provinces became parts of the Monarchy's successor states, which increasingly assumed the character of nation-states. The regimes of these countries were usually oblivious and/or hostile to remnants of the erstwhile Austrian rule due to ideological reasons: they treated them as traces of a superimposed imperial power and an alien - democratic, pluralistic, liberal - tradition. Notwithstanding that fact, erasing the Habsburg Empire from maps of Europe did not entail the entire cancelation of its legacy on the former Habsburg territories. Although officially neglected or suppressed, this legacy made itself felt, overtly or tacitly, in discourses present in the public sphere of the countries that superseded the Monarchy.

      Continuities and Discontinuities of the Habsburg Legacy in East-Central European Discourses since 1918