Bookbot

Caroline Vollmann

    Wider die Natur
    Stark wie der Tod
    Gegen den Strich
    Bouvard und Pecuchet
    • Zwei Büroangestellte, durch eine unerwartete Erbschaft reich geworden, sind von Ehrgeiz getrieben und ziehen sich aufs Land zurück, um die modernen Wissenschaften zu erkunden. Während Pécuchet pessimistisch in die Zukunft blickt, sieht Bouvard den Fortschritt optimistisch. Sie experimentieren mit Landwirtschaft, Schnapsbrennerei, Chemie, Medizin (inklusive Ayurveda), Geologie, Geschichte, Archäologie, Literatur, politischer Ökonomie, Fitnesstraining, Esoterik und Theologie. Jedes ihrer Vorhaben endet in Misserfolg, doch sie kehren nach jeder Pleite erfrischt zurück, ähnlich wie Sades Justine nach ihren Ausschweifungen. Am Ende ihrer Reise sind sie, wenn auch nicht klüger, so doch weiser, und kehren an ihre Schreibpulte zurück. Flauberts Werk von 1881 gilt als ein Vorläufer der Moderne und bietet eine satirische, komische und berührende Betrachtung der menschlichen Dummheit durch die Augen zweier „Kellerasseln“. Eine neue Übersetzung, die sich an handschriftlichen Materialien orientiert, wird erstmals vollständig aufzeigen, was die beiden melancholischen Protagonisten im Laufe ihres Lebens abgeschrieben haben.

      Bouvard und Pecuchet
      4,0
    • Die Geschichte des Aristokraten Des Esseintes, der sich mehr und mehr in die künstliche Welt des Ästhetizismus und Mystizismus zurückzieht. 'Gegen den Strich' wurde schnell zu einer Art 'Bibel der Dekadenz'. Nicht nur Oscar Wilde zeigte sich von diesem Roman beeinflußt, auch von den Vertretern des französischen Symbolismus wurde er begeistert aufgenommen.

      Gegen den Strich
      3,9
    • Stark wie der Tod: Was einst als Affäre zwischen dem bürgerlichen Maler und einer verheirateten Abgeordnetengattin begonnen hatte, ist im Laufe der Jahre zu einer soliden illegalen Liebesbeziehung geworden: Olivier Bertin findet in der Verbindung mit der bildschönen Madame de Guilleroy jenen animierenden Eros, den er für sein kreatives Schaffen benötigt, jene Geborgenheit, nach der er sich als alternder Junggeselle mehr und mehr sehnt, und die wohltuende Anerkennung seines künstlerischen Ranges. Kurzum, er darf sich für einen glücklichen Mann halten. Da soll eines Tages die Tochter seiner Freundin in die Gesellschaft eingeführt werden. Annette ist so bezaubernd schön, wie es ihre Mutter einst war. Die eigene Vergänglichkeit vor Augen, den quälenden Schmerz endlicher Liebe empfindend, scheint für Bertin mit einem Mal alles bedeutungslos zu werden, was er im Leben und in der Kunst erreicht hat. Ein Leben: Als die junge Adlige Jeanne ihren Verehrer Julien de Lamare heiratet, wähnt sie sich am Beginn einer glücklichen Ehe - und wird von ihrem treulosen Mann bitter enttäuscht. Obwohl ihr Leben fortan geprägt ist von schmerzhaften Erfahrungen, gibt sie nicht auf, und schließlich findet die mutige Frau ein spätes Glück.

      Stark wie der Tod
      3,8
    • Wider die Natur

      (Au Rebours) - Roman in der vollständigen Neuübersetzung von Caroline Vollmann

      • 368 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Dieser Roman, 1884 erstmals einem erlesenen Zirkel zur letzten Lust gereicht, „schlug ein wie ein Meteor auf dem literarischen Jahrmarkt und löste Staunen und Wut aus“ (Huysmans): Jean Florissac Duc des Esseintes, exzentrischer Spross einer hochadligen Familie, entflieht aus einer als zutiefst trivial empfundenen Realität in sein Landhaus. Dort richtet er sich in einer idealen Welt der Künstlichkeit ein. Umgeben nur von Bediensteten giert er nach immer neuen Reizen, vertieft sich in Düfte, Farben, Geschmäcke, Pflanzen, Bücher – und treibt so wahnhaft seinem Siechtum entgegen. Das Kultbuch wurde ein nationaler und internationaler Erfolg und für Paul Valery die Bibel, für Arthur Symons das Brevier der Dekadenz wie auch zu einem der wichtigsten Bezugspunkte für das Werk von Michel Houellebecq. „Das Ungewöhnlichste, was ich kenne. Eine Maßlosigkeit der Kunst, die mich begeistert“ (Emile Zola).

      Wider die Natur