Mathilde, eine junge Frau mit drei Kindern, lebt in Paris. Ihre Söhne sind ihr ganzes Glück, ihren Beruf betreibt sie mit Leidenschaft, doch seit kurzem wird sie von Tag zu Tag mehr schikaniert. Eines Tages sucht sie eine Wahrsagerin auf. Die alte Frau prophezeit ihr eine Begegnung mit einem Mann und nennt ihr sogar das exakte Datum: der 20. Mai. Mathilde sehnt den Tag herbei. Sie träumt von der großen Veränderung. Von einer Beziehung, die wieder die Liebe in ihr Leben bringt und ihr Kraft gibt. Endlich bricht der 20. Mai an.
Die französische Autorin Delphine de Vigan entführt ihre Leser in die faszinierende Welt der 13-jährigen Lou Bertignac, die in Paris lebt. Hochbegabt und eine Einzelgängerin, hat Lou bereits zwei Klassen übersprungen und einen IQ von 160, kämpft jedoch mit alltäglichen Herausforderungen wie dem Binden ihrer Schnürsenkel. Um die Welt zu verstehen, beobachtet sie Menschen und entwickelt gewagte Theorien. Lou ist klein und schmächtig, doch ihr Verstand arbeitet unaufhörlich: Sie hinterfragt alles, liest viel und zählt Dinge auf, wenn sie nervös ist. Ihre Mitschüler nennen sie einen Freak, doch sie wünscht sich, normal zu sein, um herauszufinden, wie man beim Küssen die Zunge dreht.
Als Lou die 18-jährige No trifft, die auf der Straße lebt, beginnt ihr größtes Projekt: No retten. Diese obdachlose junge Frau, die um ihr Überleben kämpft, berührt Lou zutiefst und stellt ihre Welt auf den Kopf. Der Roman thematisiert Freundschaft, Träume und das Erwachsenwerden und ist eine bewegende Geschichte für alle, die an die Möglichkeit glauben, die Welt zu verändern. „No & ich“ wurde in elf Sprachen übersetzt und erhielt den französischen Buchhändlerpreis 2008, was seinen Status als literarischen Überraschungserfolg unterstreicht.
Ein packender Thriller über die Logik des Terrorismus
Bei einer Razzia des US-Militärs wird ein junger Iraker tief gedemütigt und muss seine Familie und sein Heimatdorf verlassen. Er beschließt, sein Leben der Aufgabe zu widmen, den Westen tödlich zu treffen. Höchst eindrucksvoll erzählt Yasmina Khadra vom Leben der Menschen in einer ausweglosen Spirale aus zerstörter Ehre und Hass in einem zerbrochenen Land.
»Der Roman erhebt einen Chor von Stimmen, anhand deren Khadra die Vielschichtigkeit der muslimischen Welt und deren innere Zerrissenheit zugleich orchestriert.« Claudia Kramatschek in der ›Neuen Zürcher Zeitung‹
Yasmina Khadra über die Tragödie unserer Zeit 'Bitte gehen Sie in einen Buchladen, sehen Sie sich die Bücher von Yasmina Khadra an, und fangen Sie an, sie zu lesen.' Elke Heidenreich 'Aus genauer Kenntnis beschreibt Khadra die allgegenwärtige Gewalt.' Die Zeit Ende der 90er Jahre, im Kabul der Taliban: Durch einen tragischen Zwischenfall landet die bildschöne Zunaira im Gefängnis, wo sie auf den Wärter Atiq trifft. Für einen Moment scheinen Liebe und Hoffnung zwischen den Ruinen einer unmenschlich gewordenen Welt aufzukeimen. Eine ergreifende Erzählung zwischen griechischer Tragödie und orientalischem Märchen.