Julian Barnes lässt uns teilhaben am Leben von Dr. Samuel Pozzi (1846–1918), dem damals bekannten Arzt, Pionier auf dem Gebiet der Gynäkologie und Freigeist, ein intellektueller Wissenschaftler, der seiner Zeit weit voraus war: So führte er Hygienevorschriften vor Operationen in Frankreich ein und übersetzte Darwin ins Französische. Julian Barnes zeichnet das Bild einer ganzen Epoche am Beispiel dieses charismatischen Mannes. Kenntnisreich, elegant und akribisch recherchiert, beschreibt er das privat turbulente Leben Dr. Pozzis und erzählt Kulturgeschichten über den Fin de Siècle und seine Protagonistinnen und Protagonisten: Maler, Politiker, Künstler, Schauspieler, Schriftsteller. Dr. Pozzi reiste, um Erkenntnisse zu gewinnen, und stand für einen engen Austausch zwischen England und dem Kontinent. Julian Barnes beleuchtet diese fruchtbaren Beziehungen und schreibt zugleich ein spannendes Plädoyer, an der Idee Europas festzuhalten. Ausstattung: durchgehend farbig illustriert
Jean-Pierre Aoustin Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Die erste Liebe hat lebenslange Konsequenzen, aber davon hat Paul im Alter von neunzehn keine Ahnung. Mit neunzehn ist er stolz, dass seine Liebe zur verheirateten, fast dreißig Jahre älteren Susan den gesellschaftlichen Konventionen ins Gesicht spuckt. Er ist ganz sicher, in Susan die Frau fürs Leben gefunden zu haben, alles andere ist nebensächlich. Erst mit zunehmendem Alter wird Paul klar, dass die Anforderungen, die diese Liebe an ihn stellt, größer sind, als er es jemals für möglich gehalten hätte.»Die einzige Geschichte« ist ein tief bewegender Roman über die Liebe. Nach »Der Lärm der Zeit« und »Vom Ende einer Geschichte« beweist Bestseller-Autor und Man Booker- Preisträger Julian Barnes aufs Neue, dass er ein Meister im Ausloten menschlicher Abgründe ist.
Ausgezeichnet mit dem Booker-Preis Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckt plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft.
Folio 2 Euros: À jamais et autres nouvelles - French Edition
- 110 Seiten
- 4 Lesestunden
Des champs de bataille de la Somme aux vignobles bordelais en passant par le Paris des surréalistes, quand les Anglais traversent la Manche pour parcourir la France, cela donne des situations tantôt cocasses, tantôt touchantes, mais toujours surprenantes. Trois nouvelles savoureuses et pleines d'humour du plus francophile des écrivains britanniques.
Arthur & George
Roman
Julian Barnes’ Bestseller jetzt in der KiWi-Reihe Zwei Männer, geprägt vom ausgehenden 19. Jahrhundert in Großbritannien, begegnen sich in einer entscheidenden und dramatischen Phase ihres Lebens: Arthur Conan Doyle, der Erfinder von Sherlock Holmes, und George Edalji, ein kleiner Provinzanwalt. Als George Opfer eines skandalösen, rassistisch motivierten Justizirrtums wird, schlüpft Arthur in die Rolle seines Detektives, um George zu helfen.
Tour de France
- 319 Seiten
- 12 Lesestunden
Ob Charme oder Chanson, Kunst oder Küche, französische Lebensart oder Literatur - Julian Barnes weiß fast alles über Frankreich. Er schreibt darüber mit Esprit und großer Kenntnis und lädt den Leser ein zu einer vielseitigen Reise durch sein Lieblingsland.
England als Miniaturausgabe, die Royals zum Anfassen, Robin Hood in Aktion, das und vieles mehr bietet Sir Jack Pitman in seinem Touristenzentrum auf der Isle of Wight und Julian Barnes in seinem geistreichen Roman über Original und Fälschung, über wahre und trügerische Erfahrungen.
Isabel
Und ihr Biograph
Den Vorwurf einer ehemaligen Freundin, daß er selbstbezogen und narzißtisch sei, mag der Erzähler nicht auf sich sitzen lassen und so beschließt er, der nächstbesten Person, die ihm über den Weg läuft, so viel Interesse zu widmen, daß er sie am Ende besser kennt, als diese sich selbst. Glücklicherweise ist diese nächste Person eine junge Dame, Isabel, 25, Produktionsassistentin, und Interesse zu entwickeln fällt dem Erzähler leicht, obwohl Isabel nur mit einem höchst durchschnittlichen Lebenslauf aufwarten kann. Von der Hauptschwierigkeit einmal abgesehen, daß es so recht keine Normen für die Darstellung eines solchen normalen Lebens gibt, fast alle Biographien befassen sich mit berühmten oder doch wenigstens berüchtigten Personen, die überdies längst tot sind, erwarten den Autor auch sonst noch allerhand ernüchternde Einsichten. Das Ergebnis ist ein origineller, scharfsinniger und amüsanter Roman.

