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Jean-Pierre Aoustin

    Folio 2 Euros: À jamais et autres nouvelles - French Edition
    England, England
    Arthur & George
    Vom Ende einer Geschichte
    Der Mann im roten Rock
    Isabel
    • Isabel

      Und ihr Biograph

      Den Vorwurf einer ehemaligen Freundin, daß er selbstbezogen und narzißtisch sei, mag der Erzähler nicht auf sich sitzen lassen und so beschließt er, der nächstbesten Person, die ihm über den Weg läuft, so viel Interesse zu widmen, daß er sie am Ende besser kennt, als diese sich selbst. Glücklicherweise ist diese nächste Person eine junge Dame, Isabel, 25, Produktionsassistentin, und Interesse zu entwickeln fällt dem Erzähler leicht, obwohl Isabel nur mit einem höchst durchschnittlichen Lebenslauf aufwarten kann. Von der Hauptschwierigkeit einmal abgesehen, daß es so recht keine Normen für die Darstellung eines solchen normalen Lebens gibt, fast alle Biographien befassen sich mit berühmten oder doch wenigstens berüchtigten Personen, die überdies längst tot sind, erwarten den Autor auch sonst noch allerhand ernüchternde Einsichten. Das Ergebnis ist ein origineller, scharfsinniger und amüsanter Roman.

      Isabel
      3,5
    • Die wahre Geschichte des französischen Arztes Samuel Pozzi und ein einzigartiger Einblick in das Paris der Belle Époque – eine Zeit des Wandels, der Wissenschaft und der Entdeckungen Dr. Samuel Pozzi (1846–1918) war Arzt, Pionier auf dem Gebiet der Gynäkologie und Freigeist, ein intellektueller Wissenschaftler, der seiner Zeit weit voraus war: So führte er Hygienevorschriften vor Operationen in Frankreich ein und übersetzte Darwin ins Französische.  Ebenso reiste Dr. Pozzi, um Erkenntnisse zu gewinnen, und stand für einen engen Austausch zwischen England und dem Kontinent. Julian Barnes beleuchtet diese fruchtbaren Beziehungen und schreibt zugleich ein spannendes Plädoyer, an der Idee Europas festzuhalten. Kenntnisreich, elegant und akribisch recherchiert, beschreibt Julian Barnes das privat turbulente Leben Dr. Pozzis und erzählt die Kulturgeschichte des Fin de Siècle und seiner Protagonistinnen und Protagonisten: Maler, Politiker, Künstler, Schauspieler, Schriftsteller. Von Robert de Montesquiou und Émile Zola bis hin zu Sarah Bernhardt und Marcel Proust.

      Der Mann im roten Rock
      3,9
    • Vom Ende einer Geschichte

      Roman

      • 181 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Man Booker Prize 2011 für »Vom Ende einer Geschichte« Wie sicher ist Erinnerung, wie unveränderlich die eigene Vergangenheit? Tony Webster muss lernen, dass Geschehnisse, die lange zurückliegen und von denen er glaubte, sie nie mehr hinterfragen zu müssen, plötzlich in einem ganz neuen Licht erscheinen. Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, schließen die beiden Jungen schnell Freundschaft. Sex und Bücher sind die Hauptthemen, mit denen sie sich befassen, und Tony hat das Gefühl, dass Adrian in allem etwas klüger ist als er. Auch später, nach der Schulzeit, bleiben die beiden in Kontakt. Bis die Freundschaft ein jähes Ende findet. Vierzig Jahre später, Tony hat eine Ehe, eine gütliche Trennung und eine Berufskarriere hinter sich, ist er mit sich im Reinen. Doch der Brief eines Anwalts, verbunden mit einer Erbschaft, erweckte plötzlich Zweifel an den vermeintlich sicheren Tatsachen der eigenen Biographie. Je mehr Tony erfährt, desto unsicherer scheint das Erlebte und desto unabsehbarer die Konsequenzen für seine Zukunft. Ein Text mit unglaublichen Wendungen, der den Leser auf eine atemlose Achterbahnfahrt der Spekulationen mitnimmt. »Wie Barnes allmählich die Selbstzensur in den Erinnerungen seines pensionierten Protagonisten Tony Webster bloßlegt, beweist seine ganze Meisterschaft.« (Süddeutsche Zeitung)

      Vom Ende einer Geschichte
      3,8
    • Arthur Conan Doyle, Erfinder der berühmtesten Detektivfigur der Literaturgeschichte, klärt einen Justizirrtum aufArthur Conan Doyle und George Edalji könnten unterschiedlicher nicht sein. Der eine, aus niederem schottischen Adel stammend, wird Augenarzt, dann ein erfolgreicher Schriftsteller und einer der berühmtesten Männer seiner Zeit. Der andere, Sohn eines anglikanischen Dorfpfarrers indischer Herkunft, führt ein bescheidenes Leben als Provinzanwalt. Die Wege der beiden Männer kreuzen sich, als Arthur in die Rolle des Sherlock Holmes schlüpft, um George zu helfen, der Opfer eines rassistisch motivierten Justizirrtums wird.

      Arthur & George
      3,7
    • Martha Cochran, Ende dreißig, intelligent, zupackend, immer auf der Suche nach sich selbst und der Wahrheit hinter den Dingen, schafft es, eine Stelle im Beraterstab von Sir Jack Pitman zu ergattern. Der krönt gerade seine bemerkenswerte Karriere als gerissener Unternehmer mit einem gigantischen Coup: Er kauft die Isle of White, um dort das alte England als Vergnügungspark neu zu errichten. „England, England“: kleiner, touristengeeigneter, zweckmäßiger – das Kaufhaus Harrods im Tower, Lady Di’s Grab nur einen Spaziergang von Stonehenge entfernt und die Royals im kleinen Buckingham Palace um die Ecke. Das Ganze wird ein Riesenerfolg, das wahre England gerät allmählich in Vergessenheit und sinkt in argrarischen Schlaf. Doch so ganz kann Sir Jack seinen Ruhm nicht genießen, da Marta ihm die Leitung von „England, England“ streitig macht. Schließlich beginnen die Dinge sich zu verselbständigen und der falsche Robin Hood droht ein echter zu werden. Witzig, entlarvend grotesk ist dieser Roman, der in der nahen Zukunft angesiedelt ist, eine spannende Lektüre und ein Feuerwek der Ideen.

      England, England
      3,3
    • Des champs de bataille de la Somme aux vignobles bordelais en passant par le Paris des surréalistes, quand les Anglais traversent la Manche pour parcourir la France, cela donne des situations tantôt cocasses, tantôt touchantes, mais toujours surprenantes. Trois nouvelles savoureuses et pleines d'humour du plus francophile des écrivains britanniques.

      Folio 2 Euros: À jamais et autres nouvelles - French Edition