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Michael Brenner

    Politique étrangère 4/2002
    Jüdische Geschichtsschreibung heute
    Israel 11314
    Israel
    • Israel

      Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates. Von Theodor Herzl bis heute

      • 301 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Michael Brenner verwebt auf meisterhafte Weise die politische und gesellschaftliche Entwicklung Israels mit der Geschichte seiner Selbstentwürfe, Träume und Traumata. Nur wer diese Tiefendimension kennt, kann das große kleine Land, das immer wieder die Welt in Atem hält, wirklich verstehen. Israel geht uns alle an. Seine Geburt ist zutiefst mit den Wunden Deutschlands und Europas verbunden. Die Religion der meisten Menschen findet ihre Ursprünge im Gebiet des heutigen Israel, und das winzige Stück Land im Nahen Osten spielt für Menschen weltweit eine besondere Rolle. Der Traum der frühen Zionisten von einem "ganz normalen Staat" war daher von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Michael Brenner beschreibt, wie sich die zionisten einen jüdischen Staat vorstellen, wie sich der Staat Israel seit seiner Gründung 1948 entwickelt hat und welche gegensätzlichen Visionen von Israel das Land zunehmend spalten. Wie religiös ist der jüdische Staat, und welche Grenzen soll er haben? Wer gilt in Israel als Jude und wer als israelischer Staatsbürger? Wer die Geschichte und Gegenwart Israels verstehen will, muss auch seine Träume, Visionen und Ängste kennen. Das Buch öffnet eindrucksvoll und oftmals überraschend den Blick für diese Tiefendimension.

      Israel
    • Israel 11314

      Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates Von Theodor Herzl bis heute

      Israel ist ein Staat wie jeder andere und zugleich einzigartig – dieser Widerspruch prägt die Geschichte des Zionismus und des modernen Staates Israel, so der Historiker Michael Brenner. Er verfolgt die Entwicklung zionistischer Ideen von Theodor Herzl bis zur Gegenwart und hebt die Pluralität der zionistischen Strömungen hervor, die vom säkular-sozialistischen Zionismus der Arbeiterbewegung über kulturell-spirituelle Konzepte bis hin zu religiös-nationalistischen Auffassungen reichen. Brenner zeigt, wie diese unterschiedlichen Ideen miteinander konkurrierten, sich wandelten und das Land Israel bis heute beeinflussen. Israels Selbstverständnis formte sich in Auseinandersetzung mit inneren Entwicklungen und äußeren Konflikten, wobei der Sechstagekrieg als entscheidende Zäsur gilt. Dieser Krieg führte zur Besatzung von mehr als einer Million arabischer Palästinenser und gab der Siedlerbewegung Auftrieb, was das politische Koordinatensystem Israels verschob. Zudem veränderten Migrationsbewegungen, kulturelle Prozesse und der Austausch mit der weltweiten jüdischen Diaspora die israelische Gesellschaft und warfen Fragen des Selbstverständnisses als jüdischer Staat auf. Brenner entwirft ein differenziertes Bild eines Landes mit vielfältigen ideologischen Prägungen, Brüchen und Widersprüchen.

      Israel 11314
    • Jüdische Geschichtsschreibung heute

      • 308 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Dieser Band versammelt einen Großteil der weltweit renommiertesten Fachleute, die sich mit den Errungenschaften und Perspektiven jüdischer Geschichtsschreibung zu Beginn des 21. Jahrhunderts auseinandersetzen. Ausgehend von sechs Themen - Objektivität und Ideologie, Erinnerungsdiskurs, Religion und Modernisierung, Frauengeschichte, Zionismus und Holocaust -, bringen Historiker unterschiedlicher Fachrichtungen und Generationen dem deutschsprachigen Publikum den internationalen Forschungsstand nahe und regen neue Fragestellungen an. Damit zeigen sie die Vielfalt jüdischer Geschichte und Geschichtsschreibung auf und stellen erstmals umfassend die Perspektiven dieses expandierenden Forschungsgebiets vor.

      Jüdische Geschichtsschreibung heute