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Israel 11314

Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates Von Theodor Herzl bis heute

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Israel ist ein Staat wie jeder andere und zugleich einzigartig – dieser Widerspruch prägt die Geschichte des Zionismus und des modernen Staates Israel, so der Historiker Michael Brenner. Er verfolgt die Entwicklung zionistischer Ideen von Theodor Herzl bis zur Gegenwart und hebt die Pluralität der zionistischen Strömungen hervor, die vom säkular-sozialistischen Zionismus der Arbeiterbewegung über kulturell-spirituelle Konzepte bis hin zu religiös-nationalistischen Auffassungen reichen. Brenner zeigt, wie diese unterschiedlichen Ideen miteinander konkurrierten, sich wandelten und das Land Israel bis heute beeinflussen. Israels Selbstverständnis formte sich in Auseinandersetzung mit inneren Entwicklungen und äußeren Konflikten, wobei der Sechstagekrieg als entscheidende Zäsur gilt. Dieser Krieg führte zur Besatzung von mehr als einer Million arabischer Palästinenser und gab der Siedlerbewegung Auftrieb, was das politische Koordinatensystem Israels verschob. Zudem veränderten Migrationsbewegungen, kulturelle Prozesse und der Austausch mit der weltweiten jüdischen Diaspora die israelische Gesellschaft und warfen Fragen des Selbstverständnisses als jüdischer Staat auf. Brenner entwirft ein differenziertes Bild eines Landes mit vielfältigen ideologischen Prägungen, Brüchen und Widersprüchen.

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Israel 11314, Michael Brenner

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback),
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Titel
Israel 11314
Untertitel
Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates Von Theodor Herzl bis heute
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michael Brenner
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
ISBN10
3742513141
ISBN13
9783742513144
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Israel ist ein Staat wie jeder andere und zugleich einzigartig – dieser Widerspruch prägt die Geschichte des Zionismus und des modernen Staates Israel, so der Historiker Michael Brenner. Er verfolgt die Entwicklung zionistischer Ideen von Theodor Herzl bis zur Gegenwart und hebt die Pluralität der zionistischen Strömungen hervor, die vom säkular-sozialistischen Zionismus der Arbeiterbewegung über kulturell-spirituelle Konzepte bis hin zu religiös-nationalistischen Auffassungen reichen. Brenner zeigt, wie diese unterschiedlichen Ideen miteinander konkurrierten, sich wandelten und das Land Israel bis heute beeinflussen. Israels Selbstverständnis formte sich in Auseinandersetzung mit inneren Entwicklungen und äußeren Konflikten, wobei der Sechstagekrieg als entscheidende Zäsur gilt. Dieser Krieg führte zur Besatzung von mehr als einer Million arabischer Palästinenser und gab der Siedlerbewegung Auftrieb, was das politische Koordinatensystem Israels verschob. Zudem veränderten Migrationsbewegungen, kulturelle Prozesse und der Austausch mit der weltweiten jüdischen Diaspora die israelische Gesellschaft und warfen Fragen des Selbstverständnisses als jüdischer Staat auf. Brenner entwirft ein differenziertes Bild eines Landes mit vielfältigen ideologischen Prägungen, Brüchen und Widersprüchen.