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Wiedergutmachung für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Südafrika

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Die Autorin untersucht die Wiedergutmachung von Menschenrechtsverletzungen in Südafrika nach der Apartheid. Zunächst wird die Aufklärungsarbeit der Wahrheits- und Versöhnungskommission beschrieben, gefolgt von einer umfassenden Darstellung der materiellen Wiedergutmachungsleistungen. Die Ansprüche der Opfer aus dem Staatshaftungsrecht und die Herausforderungen bei der Rechtsverwirklichung werden erörtert. Es folgt eine Bewertung der Wiedergutmachungsempfehlungen der Kommission sowie deren Umsetzung durch Parlament und Regierung. Zudem werden alternative Maßnahmen zur Wiedergutmachung und zum Wiederaufbau in Südafrika dargestellt. Ein vergleichender Blick auf die Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts in Deutschland und der Menschenrechtsverletzungen während der Pinochet-Diktatur in Chile verdeutlicht den Einfluss gesellschaftlicher und politischer Gegebenheiten auf die Wiedergutmachung. Abschließend werden die völkerrechtlichen Vorgaben des staatlichen Wiedergutmachungsrechts behandelt. Das Werk richtet sich an Interessierte, die sich mit der Wiedergutmachung von Menschenrechtsverletzungen in Transitionsgesellschaften befassen und ein besonderes Interesse an der südafrikanischen Geschichte haben. Die Autorin stützt sich auf veröffentlichte und unveröffentlichte Dokumente sowie auf Informationen aus Anhörungen der Wahrheitskommission und Interviews mit Kommissionsmitgliedern, die während ihres Aufenthalts in Südafrik

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Wiedergutmachung für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen in Südafrika, Karoline Koppe

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2005
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