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Die Texte dieses Bandes sind größtenteils unveröffentlicht und behandeln verschiedene Aspekte der deutschsprachigen Rechtswissenschaft. Sie umfassen Aufsätze zur vergleichenden Verfassungsdogmatik, zur Theorie und Interpretation nationaler und internationaler Menschenrechte sowie zu einer materialistischen Sicht auf Verfassung, Gesellschaft und Demokratie. Zudem werden ausgewählte Interviews und Debatten thematisiert, die sich mit der Möglichkeit einer marxistischen Rechtstheorie, den Grundlagen juristischer Methodik und der Disziplin der Rechtslinguistik befassen. Weitere Themen sind Praktische Semantik und Strukturierende Rechtslehre sowie die wissenschaftsgeschichtliche Einordnung dieser theoretischen Positionen. Der Dialog zwischen Forschern aus Deutschland und den USA beleuchtet aktuelle Streitfragen der Rechtstheorie und zielt darauf ab, durch Kontroversen und Dialog Klarheit zu schaffen. Die Texte thematisieren die Triebe und Konflikte, die den Rechtsbetrieb antreiben, und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit inmitten dieser Konflikte. Das Paradox besteht darin, dass gerade die „Unruh“ das Uhrwerk des Rechts in Gang hält. In diesem Kontext wird das reale Recht betrachtet, das das Bedürfnis nach Gerechtigkeit in seinem Mechanismus integriert.
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Gerechtigkeit als "Die Unruh im Uhrwerk", Friedrich Müller
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- 2009
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- (Paperback)
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