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Der Münchner Kilian reist in den Andalusischen Küstenort Almuñécar, um dem Suizid seines Bruders Xaver nachzugehen. Er kann ihn nicht wahrhaben, obwohl die Indizien dafür eindeutig sind. Dabei lernt er Joana kennen, Empfangsdame des Hotels, in dem sein Bruder starb. Joana leidet ebenfalls unter einem Schicksalsschlag – ihre Schwester Carmen wird seit einer Hochzeitsfeier im selben Hotel vermisst. Joana und Kilian kommen sich privat näher und ermitteln auf eigene Faust. Bald schon hegen sie einen schrecklichen Verdacht in Bezug auf Xavers Tod. Als auch noch Joanas Mutter verschwindet, die als Reinigungskraft im Hotel angestellt ist, überschlagen sich die Ereignisse, und nach einer riskanten Spurensuche ist nichts mehr so, wie es scheint … "Pata Negra" ist der erste Teil der spannenden Andalusien Thriller Trilogie, bestehend aus "Pata Negra", "Die schwarze Finca" und "Im Schatten der Alhambra". Es handelt sich jeweils um abgeschlossene Geschichten - da die Bände jedoch aufeinander aufbauen, empfiehlt sich die Einhaltung der Reihenfolge. Lesermeinung: Mich hat das Erstlingswerk Pata Negra von Eduard Freundlinger ungemein fasziniert. Ein Thriller - so spannend und aufregend geschrieben, dass man sich beim Lesen selbst vorantreibt, um sich dem Finale, der Auflösung der kunstvoll verwobenen Handlung zu nähern. Die Beteiligten des Romans verlassen sich nicht nur auf die Polizeiarbeit, sondern beginnen selbst zu ermitteln. Die Gedankengänge, Lebensgeschichten und Spuren sind nachvollziehbar, anschaulich geschildert. Man gerät in den Bann der Überlegungen, die angestellt werden und denen nachgegangen wird. Erfreulich, dass man auch einiges über das Land, die Gegend, die Sehenswürdigkeiten erfährt. Faszinierend wie es der Autor schafft, einem immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken. Man staunt über den Irrtum, welchem man erlegen ist. Die Handlung wird aus dem Blickwinkel der einzelnen Beteiligten betrachtet, deren Gedanken- und Erlebniswelt beeindruckend verwoben dargestellt ist. Abgründe tun sich auf. Ängste werden begreifbar. Feinsinnig und einfühlsam werden die Charaktere der Beteiligten dargestellt. Man fiebert, leidet, fühlt, lebt, staunt mit. Die Auflösung des Gesamten ist schlicht und einfach genial. Da sitzt man verblüfft, fasziniert, geschafft vor der letzten Zeile und denkt: nie im Leben hätte ich das vermutet. Ich habe in meinem Leben schon hunderte Thriller von weltweit namhaften Autoren gelesen. Nach der Lektüre von Pata Negra hoffe und wünsche ich mir sehr, dass es nicht bei einem einzigen derart beeindruckenden Thriller/Roman bleibt. Lesermeinung: Als Leseratte seit jungen Jahren bin ich eigentlich überdrüssig des Lesens bei der Auswahl an blöden Gerichtsmediziner-, Detektiv-, und Serienromanen, wo man gleich nach ein paar Seiten weiß, wo's langgeht oder was der nächste Monolog-/Dialog sein wird. Sobald ich das merke, wird das Buch gleich weggefeuert. Schade um die verplemperte Zeit und ums Geld. Dann hoffe ich auf den nächsten Versuch. Selten finde ich mal ein Buch, das mich fesselt und das sich einreiht in die Liste der unvergessenen Lieblinge. Dies ist mir nun einmal wieder passiert: Pata Negra habe ich über eine Bestsellerliste gefunden, und ich habe es innerhalb 3 Tagen durchgelesen - alle Achtung! Es startete von Anfang an sehr ansprechend: die Story des Kilian aus München, der nach Spanien reist, weil sein Bruder aus unerklärlichen Gründen ermordet wurde und die Entwicklungen haben mich neugierig gemacht.
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Pata Negra, Eduard Freundlinger
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- 2019
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- (Paperback)
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