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Die erste Polka

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  • 378 Seiten
  • 14 Lesestunden

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Gleiwitz, am 31. August 1939, dem Tag vor dem deutschen Überfall auf Polen: Die Familie der Klavierlehrerin Valeska Piontek steckt mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit der Tochter Irma. Valeskas fünfzehnjähriger Sohn Josel und dessen Cousin Andreas gehen unter­dessen ihre eigenen Wege; beide sind verliebt ins gleiche Mädchen – und beide werden auf unterschiedliche Weise Zeugen jener Ereig­nisse, die in die Katastrophe des Krieges münden. Um die Familie Piontek herum arrangiert Bienek eine bunte Gesellschaft, Abbild seiner schlesischen Heimat: preußisch wie polnisch geprägt, mehrsprachig, kirchentreu und dem «Reich» gegenüber sichtlich auf ­Distanz bedacht. Und Bienek zeigt das Gift, das damals bereits seit geraumer Zeit ein­sickerte: Nationalismus, Antisemitismus, Blindheit gegen­über fremden Kulturen, Hochmut, vulgäre Selbstherrlichkeit und die Anfälligkeit für politische Phrasen und Lügen.

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Die erste Polka, Horst Bienek

Sprache
Erscheinungsdatum
1979
Einband
(Hardcover)
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Titel
Die erste Polka
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Horst Bienek
Verlag
Hanser
Erscheinungsdatum
1979
Einband
Hardcover
Seitenzahl
378
ISBN10
3446126414
ISBN13
9783446126411
Reihe
Schlagwörter
Deutsche Literatur
Beschreibung
Gleiwitz, am 31. August 1939, dem Tag vor dem deutschen Überfall auf Polen: Die Familie der Klavierlehrerin Valeska Piontek steckt mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit der Tochter Irma. Valeskas fünfzehnjähriger Sohn Josel und dessen Cousin Andreas gehen unter­dessen ihre eigenen Wege; beide sind verliebt ins gleiche Mädchen – und beide werden auf unterschiedliche Weise Zeugen jener Ereig­nisse, die in die Katastrophe des Krieges münden. Um die Familie Piontek herum arrangiert Bienek eine bunte Gesellschaft, Abbild seiner schlesischen Heimat: preußisch wie polnisch geprägt, mehrsprachig, kirchentreu und dem «Reich» gegenüber sichtlich auf ­Distanz bedacht. Und Bienek zeigt das Gift, das damals bereits seit geraumer Zeit ein­sickerte: Nationalismus, Antisemitismus, Blindheit gegen­über fremden Kulturen, Hochmut, vulgäre Selbstherrlichkeit und die Anfälligkeit für politische Phrasen und Lügen.