Horst Bienek Bücher
Horst Bieneck wird für seine tiefgründige Auseinandersetzung mit schlesischer Identität und Geschichte durch seinen gefeierten Romanzyklus gefeiert. Seine kraftvollen Erzählungen schöpfen oft aus persönlichen Erfahrungen, insbesondere aus seiner erschütternden Zeit als politischer Gefangener in Sibirien, einem Thema, das in seinen frühen Werken lebendig dargestellt wird. Bieneck verbindet meisterhaft persönliche Erinnerungen mit historischer Reflexion und bietet den Lesern eine einzigartige und bewegende Perspektive auf Widerstandsfähigkeit und den menschlichen Zustand. Seine ausgeprägte literarische Stimme erfasst die Essenz einer Region und ihrer Menschen mit tiefer emotionaler Resonanz.







Bieneks groteske Novelle schildert die letzten Kriegstage aus der Perspektive von sieben schrulligen adligen Damen und bildet einen anspielungsreichen Abschluss seines Romanwerks über Gleiwitz.
Zeit ohne Glocken. Roman
- 411 Seiten
- 15 Lesestunden
Unter dem Titel "Mein Lesebuch" veröffentlicht der Fischer Taschenbuch Verlag Anthologien, in denen Schriftsteller von heute ganz subjektiv ausgewählte Texte der Weltliteratur vorstellen.
Birken und Hochöfen
- 98 Seiten
- 4 Lesestunden
German
Erzählungen 3. Aufl., Neuausg. (1. Aufl.), 8. - 13. Tsd., (1. - 6. Tsd. dieser Ausg.) 1986 259 S. Taschenbuch Piper,
Schriftenreihe der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung - 3: Heimat
Neue Erkundungen eines alten Themas
- 143 Seiten
- 6 Lesestunden
In der Literatur spiegelt sich die Welt, welche dem Schriftsteller Heimat ist oder war. Besonders augenfällig wird dies in der Exilliteratur, wenn allein die Sprache zur eigentlichen Heimat wird, weil die geographische entrückt ist. Horst Bienek zeigt anhand seiner Beispiele das wiedererwachte Interesse am Heimatbegriff mit Beiträgen von Walter Jens, Wolfgang Frühwald, Walter Hinck und Hans Sarkowicz und legt Beispieltexte vor von Edgar Reitz, Martin Walser, Karl Krolow, Heinrich Böll u. a., sowie aus dem Bereich der Exilliteratur von Wladimir Woinowitsch, Ota Filip, Alexander Sinowjew u. a.
Eine Sammlung meisterhafter Erzählungen, ausgewählt und mit einem Nachwort von Horst Bienek.
Oberschlesien im Jahr 1945: Der Krieg hat mit der großen Offensive an der Weichsel auch das Städtchen Gleiwitz erreicht. Die einen begeben sich auf die lange, mühselige Flucht, die anderen erwarten zu Hause das Ende der Welt. Bieneks Fähigkeit, die Menschen, ihre Schicksale und damit das Schicksal der Landschaft zu vergegenwärtigen, findet in diesem Buch ihren Höhepunkt. (Gleiwitz Suite, volume 4.)



