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Schuld und Sühne

Roman

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Dostojewskijs in formaler Hinsicht vermutlich vollkommenstes Werk ist der künstlerische Ausdruck jener tiefen, moralische Abgründe auslotenden philosophischen Frage: Gibt es »einzigartige« Menschen, denen alles erlaubt ist? So wie Rodion Raskolnikow, der eine »nutzlose« alte Wucherin tötet, um seinen Auserwähltheitsanspruch zu beweisen: ein Übermensch zu sein, für den die Gesetze der Moral und die Stimme des Gewissens keine Gültigkeit haben. Thomas Mann nannte es den »größten Kriminalroman aller Zeiten«: Dostojewskijs atemberaubendes Psychogramm eines Studenten, der in seiner moralischen Verblendung zum kaltblütigen Mörder wird. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

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Schuld und Sühne, Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
Einband
(Paperback),
Buchzustand
Gebraucht - Gut
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4,7
Ausgezeichnet
99+ Bewertung

Ich lese die russiche und deutsche Fassung parallel und finde die unterschiedlichen Fassungen bemerkenswert

Sooo viele Sideplots, so viele Monologe, vieles überflüssig für die Geschichte, aber so waren die alten Russen nunmal. Emotional gesehen zeigt das Buch die Zerissenheit des Protagonisten, das Leid des alten armen Russlands und viele berührende Schicksale warten auf den Leser. Man muss sich phasenweise durchkämpfen und kann aber dann wieder viele großartige Seiten erwarten. Es ist und bleibt nunmal ein sehr umfangreiches Werk mit sehr viel verbalisierter Emotion und Gedanken

Titel
Schuld und Sühne
Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Verlag
Reclam
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
ISBN10
3150206618
ISBN13
9783150206614
Bewertung
4,7 von 5 Sternen
Beschreibung
Dostojewskijs in formaler Hinsicht vermutlich vollkommenstes Werk ist der künstlerische Ausdruck jener tiefen, moralische Abgründe auslotenden philosophischen Frage: Gibt es »einzigartige« Menschen, denen alles erlaubt ist? So wie Rodion Raskolnikow, der eine »nutzlose« alte Wucherin tötet, um seinen Auserwähltheitsanspruch zu beweisen: ein Übermensch zu sein, für den die Gesetze der Moral und die Stimme des Gewissens keine Gültigkeit haben. Thomas Mann nannte es den »größten Kriminalroman aller Zeiten«: Dostojewskijs atemberaubendes Psychogramm eines Studenten, der in seiner moralischen Verblendung zum kaltblütigen Mörder wird. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.