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Religionsphilosophie der Frühromantik vor dem Hintergrund von Aufklärung und Spätromantik

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Die Bezeichnung Romantik ist weit mehr als eine bloß griffige Epochen-Etikettierung für das Deutschland im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert, suggeriert aber vor allem eine Einheitlichkeit, die in vielfacher Hinsicht nicht gegeben ist. Stattdessen ist der bemerkenswerteste Aspekt der Romantik ihre grobkörnige Struktur, in welcher verschiedene Grundpositionen miteinander konfundiert werden, sodass fälschlicherweise der Eindruck ideologischer Konsistenz entstehen kann. Im Grunde umfasst die Romantik einander entgegengesetzte Ideen und versucht, diese vorgeblich innerhalb der gelebten menschlichen Erfahrung zusammenzuführen. Dieser Umstand wird gerade in den Sichtweisen auf die Religion besonders deutlich. Zugleich ist den Romantikern durchaus das präsent, was die Modernität an Herausforderungen bereitstellt. Auf diese Weise oszillieren ihre Werke oftmals zwischen Glaube und Zweifel, in einem Streben nach Erkenntnis, das nicht unbedingt in definitive Antworten einmündet. In diesem Sinne wird die Romantik durch eine permanente Spannung gekennzeichnet, weniger durch systematische Kohärenz. Die im Vorliegenden versammelten Beiträge sollen diese spannungsvolle Struktur sichtbar machen und die Reflexion über ihre langreichweitigen Wirkungen ermöglichen.

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Religionsphilosophie der Frühromantik vor dem Hintergrund von Aufklärung und Spätromantik, Richard Faber

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback)
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Titel
Religionsphilosophie der Frühromantik vor dem Hintergrund von Aufklärung und Spätromantik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Richard Faber
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
ISBN13
9783568101112
Reihe
Beschreibung
Die Bezeichnung Romantik ist weit mehr als eine bloß griffige Epochen-Etikettierung für das Deutschland im Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert, suggeriert aber vor allem eine Einheitlichkeit, die in vielfacher Hinsicht nicht gegeben ist. Stattdessen ist der bemerkenswerteste Aspekt der Romantik ihre grobkörnige Struktur, in welcher verschiedene Grundpositionen miteinander konfundiert werden, sodass fälschlicherweise der Eindruck ideologischer Konsistenz entstehen kann. Im Grunde umfasst die Romantik einander entgegengesetzte Ideen und versucht, diese vorgeblich innerhalb der gelebten menschlichen Erfahrung zusammenzuführen. Dieser Umstand wird gerade in den Sichtweisen auf die Religion besonders deutlich. Zugleich ist den Romantikern durchaus das präsent, was die Modernität an Herausforderungen bereitstellt. Auf diese Weise oszillieren ihre Werke oftmals zwischen Glaube und Zweifel, in einem Streben nach Erkenntnis, das nicht unbedingt in definitive Antworten einmündet. In diesem Sinne wird die Romantik durch eine permanente Spannung gekennzeichnet, weniger durch systematische Kohärenz. Die im Vorliegenden versammelten Beiträge sollen diese spannungsvolle Struktur sichtbar machen und die Reflexion über ihre langreichweitigen Wirkungen ermöglichen.