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Pascal Mercier

    23. Juni 1944 – 27. Juni 2023

    Pascal Mercier, das Pseudonym von Peter Bieri, ist ein Schweizer Schriftsteller und Philosoph. Mercier taucht tief in die komplexen Fragen der menschlichen Existenz, der Identität und der Suche nach Sinn in einer chaotischen Welt ein. Seine Prosa ist bekannt für ihre introspektive Tiefe, ihre philosophische Resonanz und ihre Fähigkeit, die subtilen Nuancen der menschlichen Psyche einzufangen. Mercier erforscht oft Themen wie Erinnerung, Verlust und die Reise der Selbsterkenntnis.

    Pascal Mercier
    Wie wollen wir leben?
    Eine Art zu leben
    Analytische Philosophie des Geistes
    Zeit und Zeiterfahrung
    Wie wäre es, gebildet zu sein?
    Nachtzug nach Lissabon (Ueberreuter Grossdruck)
    • Raimund Gregorius, liebevoll "Mundus" genannt, ist ein Lateinlehrer an einem Berner Gymnasium, der aus dem Gleichgewicht geraten ist. An einem regnerischen Morgen sieht er eine Frau auf einer Brücke, die einen Brief zerknüllt und möglicherweise springen will. Er eilt ihr zur Hilfe, doch sie antwortet nur mit "Português" und kritzelt ihm eine Telefonnummer auf die Stirn, bevor sie verschwindet. Diese Begegnung löst in Gregorius eine tiefgreifende Veränderung aus. Er flieht aus seinem gewohnten Leben, inspiriert von den Worten des portugiesischen Arztes und Poeten Amadeu de Prado: "Wenn es so ist, dass wir nur einen kleinen Teil von dem leben können, was in uns ist -- was geschieht mit dem Rest?" Diese Fragen führen ihn auf eine Reise nach Portugal, wo er die Gedankenwelt des Arztes und Widerstandskämpfers gegen das Salazar-Regime erkundet. Gregorius wird mit existenziellen Fragen konfrontiert, die ihn tief berühren und ihn in die Grenzregionen seiner Persönlichkeit führen. Der Roman, der mit den philosophischen Überlegungen de Prados spielt, wird mit Werken von Nabokov, Kafka und Umberto Eco verglichen. Mercier schafft eine betörende, melancholische Erzählung, die den Leser auf eine herausfordernde Rückfahrt vorbereitet.

      Nachtzug nach Lissabon (Ueberreuter Grossdruck)
      5,0
    • „Bildung beginnt mit Neugierde. Man töte in jemandem die Neugierde ab, und man nimmt ihm die Chance, sich zu bilden. Neugierde ist der unersättliche Wunsch zu erfahren, was es in der Welt alles gibt.“ „Der Gebildete ist einer, der ein möglichst breites und tiefes Verständnis der vielen Möglichkeiten hat, ein menschliches Leben zu leben.“

      Wie wäre es, gebildet zu sein?
      4,5
    • Analytische Philosophie des Geistes

      • 372 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Erstmals liegt hier ein Überblick vor über das, was man in den letzten drei Jahrzehnten in angelsächsischen Ländern unter "Philosophie des Geistes" verstanden hat. Die Themen: (1) Wie kann man die kausale Rolle mentaler Phänomene in der kausal geschlossenen physischen Welt verstehen? Was ist die Beziehung zwischen Gehirn und Bewusstsein? (2) Was ist Intentionalität? Was ist die Beziehung zwischen Sprache und Denken? (3) Was ist Bewusstsein und Selbstbewusstsein? Was sind die spezifischen Eigenschaften von Erlebnissen? Wie kann unsere subjektive Erlebnisperspektive ein Teil der objektiven Welt sein? (4) Was sind Personen? Welche Bedingungen muss ein Wesen erfüllen, damit es unter diesen Begriff fällt?

      Analytische Philosophie des Geistes
      4,0
    • Eine Art zu leben

      Über die Vielfalt menschlicher Würde

      • 381 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Die Würde ist das höchste Gut des Menschen. Doch was meinen wir eigentlich, wenn wir von Würde sprechen? Peter Bieris lang erwartetes neues Buch handelt von diesem zentralen Thema unseres Lebens. Mit einem einzigen Begriff ist die menschliche Würde nicht zu fassen. Bieri nähert sich ihr deshalb als Beobachter: An Beispielen aus dem Alltag und der Literatur entwickelt der Philosoph aus der Schweiz eine Vorstellung von Würde, die von unserem Umgang mit anderen und mit uns selbst abhängt. Würde, so stellt sich heraus, ist keine abstrakte Eigenschaft, sondern eine bestimmte Art zu leben. In wunderbar klarer Sprache entwickelt Bieri seine Philosophie: eine wahre Schule des Lebens.

      Eine Art zu leben
      3,3
    • Wie wollen wir leben?

      • 93 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Der Philosoph und Schriftsteller Peter Bieri alias Pascal Mercier geht zentralen Fragen des menschlichen Lebens nach. Wir wollen über unser Leben selbst bestimmen. Davon hängen unsere Würde und unser Glück ab. Doch was genau bedeutet das? Unser Denken, Fühlen und Tun ergibt sich aus den Bedingungen einer Lebensgeschichte. Was heißt es, dass wir trotzdem Einfluss auf unser Leben nehmen können, sodass es uns nicht einfach nur zustößt? Was für eine Rolle spielt dabei Selbsterkenntnis? Wann sind die Anderen eine Hilfe für Selbstbestimmung und wann ein Hindernis? Wie hängen Selbstbestimmung und kulturelle Identität zusammen? Und welche Bedeutung hat die Literatur für all das? Bieris Überlegungen in diesem Buch sind eine Fortführung seiner Betrachtungen in „Das Handwerk der Freiheit“ (2001).

      Wie wollen wir leben?
      4,0
    • Das Handwerk der Freiheit

      Über die Entdeckung des eigenen Willens

      „Ist über die Freiheit nicht schon viel, allzuviel, alles gesagt worden? Nein. Das Buch von Peter Bieri entdeckt die Freiheit, die wir haben - ob wir wollen oder nicht -, wieder neu. Es ist klar bis zur Schönheit, spannend wie ein Roman, mit Anschauung gesättigt. Ein notwendiges Buch auch weil zur Zeit die Versuche, Freiheit wegzuerklären, hohe Konjunktur haben. Ein befreiendes Buch.“ Rüdiger Safranski

      Das Handwerk der Freiheit
      3,9
    • Nachtzug nach Lissabon

      Roman

      • 495 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Mitten im Unterricht verlässt ein Lehrer seine Schule und macht sich auf den Weg nach Lissabon, um den Spuren eines geheimnisvollen Autors zu folgen. Immer tiefer zieht es ihn in dessen Aufzeichnungen und Reflexionen, immer mehr Menschen lernt er kennen, die von diesem Mann, den ein dunkles Geheimnis umgibt, zutiefst beeindruckt waren. Eine wundervolle Reise – die vergeblich sein muss und deren Bedrohungen der Reisende nicht gewachsen ist. Endlich kann er wieder fühlen, endlich hat er von seinem Leben zwischen Büchern aufgeblickt – aber was er sieht, könnte ihn das Leben kosten …

      Nachtzug nach Lissabon
      3,9
    • Ein berühmter italienischer Tenor wird während der Aufführung von Puccinis „Tosca“ auf offener Bühne erschossen. Die Kinder des Täters, die Zwillinge Patrice und Patricia, reisen nach Berlin, um zu verstehen, wie es zu dieser Tat kommen konnte. Schicht für Schicht legen sie die Beweggründe frei, die ihren Vater, einen legendären Klavierstimmer und glücklosen Opernkomponisten, zur Waffe greifen ließen. Jahre zuvor waren sie vor ihrer inzestuösen Liebe in verschiedene Hemisphären geflohen. Ihr Wiedersehen und die zunächst unbegreifliche Tat des Vaters führen dazu, daß sie ihre Sprachlosigkeit beenden und aufschreiben, wie sie ihre einstige Intimität erlebt haben. Ein befreiender Prozeß des Erinnerns beginnt.

      Der Klavierstimmer
      3,8
    • Perlmanns Schweigen

      • 638 Seiten
      • 23 Lesestunden

      Der angesehene Sprachwissenschaftler Philipp Perlmann trifft sich mit einer Gruppe von berühmten Kollegen in einem Hotel an der ligurischen Küste. Konfrontiert mit den hohen Erwartungen der anderen, zieht er sich so sehr in sich zurück, dass er bald in eine ausweglose Situation gerät, die ihn sogar an den Rand eines Mordes treibt.

      Perlmanns Schweigen
      3,8