»Lesen ist immer gefährlich, weil es klüger macht. Männer haben mit klugen Frauen oft Probleme. Das darf uns nicht abschrecken! Und wir sind viele. Das zeigt diese Bildersammlung ...« Elke Heidenreich Stefan Bollmann nimmt uns mit auf einen Spaziergang zu den schönsten Bildern lesender Frauen, zu Lebenskünstlerinnen, Müßiggängerinnen, Verführerinnen, Vorleserinnen und vielen anderen gefährlich klugen Frauen, die Maler und Malerinnen wie Velázquez, Degas, Liebermann, Vallotton, de Lempicka, Hopper u. v. a. ins Bild gesetzt haben.
Frauen, die lesen, sind... Reihe
Diese Serie taucht tief in die faszinierende Welt von Frauen und Büchern ein und untersucht ihre Beziehung, wie sie in der Kunst im Laufe der Jahrhunderte dargestellt wurde. Anhand von Hunderten von Kunstwerken, von gefeierten Meistern bis zur modernen Fotografie, enthüllt sie, wie eine lesende Frau einst als radikal oder verdächtig galt. Die Sammlung zeigt schrittweise, wie sich diese Wahrnehmung wandelte und wie das Lesen Frauen Autonomie und intellektuelle Freiheit verlieh. Jedes Werk wird von aufschlussreichen Kommentaren begleitet, die Details über das Subjekt, die Verbindung zum Künstler und die gelesene Literatur liefern.


Empfohlene Lesereihenfolge
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Als Frau zu schreiben bedeutete über Jahrhunderte, das Leben einer Außenseiterin zu führen. Wenn Frauen anders schrieben als Männer, dann weil sie anders lebten und sich unter schweren Bedingungen die Zeit zum Schreiben erkämpfen mussten. Ein freies, unbeengtes und authentisches Leben war das Ziel vieler Schriftstellerinnen. Doch diese Unangepasstheit war gefährlich, und sie ist bis heute mitunter riskant. Stefan Bollmann, der den Bestseller 'Frauen, die lesen, sind gefährlich' geschrieben hat, widmet sich in seinem neuen Buch der weiblichen Schreiblust. Er stellt herausragende und charakterstarke Autorinnen vom Mittelalter bis heute vor, von Hildegard von Bingen über Jane Austen, Johanna Spyri, Colette, Virginia Woolf bis zu Doris Lessing und Arundhati Roy. Sie alle eint die Hartnäckigkeit und der unerschütterliche Glaube an die existentielle Bedeutung des Schreibens in ihrem Leben. Mit einem Vorwort der leidenschaftlichen Schriftstellerin Elke Heidenreich.