Das Leben der streitbaren Jahrhundertpersönlichkeit Stefan Heym – erstmals als Graphic Novel Schon als Schüler schrieb Stefan Heym, der Sohn eines jüdischen Kaufmanns, politisch engagierte Gedichte. Dafür wurde er von den Nazis aus seiner Heimatstadt Chemnitz vertrieben. Nach dem Abitur in Berlin floh er über Prag in die USA, wo er eine Zeitung leitete und erste Romane verfasste. Nachdem er als Soldat der US Army mit Flugblättern gegen die Nationalsozialisten gekämpft hatte, musste er in der McCarthy-Ära auch seine neue Heimat verlassen. Er fand schließlich Zuflucht, aber auch Repressalien in der DDR. Bis zu seinem Tod 2001 ließ er sich niemals den Mund verbieten und blieb seinen Überzeugungen treu. Die vorliegende Graphic Novel zeichnet in expressiven Bildern und eindringlichen Texte Leben und Werk des bedeutenden deutschen Schriftstellers nach. Das wechselvolle Leben dieses Leuchtturms der Zivilcourage ist gleichzeitig ein Spiegel des 20. Jahrhunderts – mit allen Höhen und Abgründen. Ausstattung: vierfarbig
Gerald Richter Bücher


50 historische Wirtshäuser in Bayerisch-Schwaben
- 200 Seiten
- 7 Lesestunden
Wo man „Herrgottsbscheißerle“, „Buabaspitzla“ und „Flädles-Subb“ serviert, wo „Ebber“ „Ebbes“ sein und man mit „Ha no“ und „A wa“ ganze Unterhaltungen bestreiten kann, sind Humor und Gemütlichkeit nicht weit. Wo lässt sich das besser erleben als in den 50 in diesem Buch porträtierten, überwiegend denkmalgeschützten Traditionsgaststätten? Der reich bebilderte Band versteht sich dabei als kulturhistorischer Führer durch die vielfältige Wirtshauslandschaft Bayerisch-Schwabens – zwischen Nördlinger Ries und Allgäuer Alpen, zwischen Lech und Iller. Es werden Gasthäuser beschrieben, die ihren historischen Charme zum Teil über Jahrhunderte erhalten haben und ein wichtiger Teil der bayerischen Wirtshauskultur sind.