Shigeru Ban
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
A survey of this Japan-based rising star among young, world-class architects.



A survey of this Japan-based rising star among young, world-class architects.
Contemporary Japanese Textiles
Contemporary Japanese Textiles Bound between covers draped in a contemporary textile, Structure and Surface lushly and in great detail illustrates more than 60 exotic and beautiful fabric creations that have emerged from Japan in the past few years. Texts describe materials used--banana fiber, newspaper, copper, stainless steel, and feathers, combined with silk, cotton, wool, linen, and polyester--and an array of ingenious techniques--pounding, scrubbing, scraping, and treatment with chemicals and acids--which together create radically new textures and finishes. For centuries Japan has been associated with a rich textile tradition and was a leading center of cotton and silk production, but as this book demostrates, in recent years it has emerged as a newly influential and vital force in the industry. Included are biographies of the 30 artists, designers, and manufacturers represented, as well as a useful glossary.
Neben Klassikern des Designs und des Grafik-Designs besitzt das Museum of Modern Art in New York eine der umfangreichsten Sammlungen von Architekturzeichnungen des 20. Jahrhunderts. Wer die spannendsten und eindrucksvollsten dieser Entwürfe immer schon einmal in Muße daheim betrachten wollte, wird sich über den Band Visionen und Utopien des Prestel Verlags sehr freuen. Versammelt sind Projekte und Entwürfe etwa von Ettore Sottsass, Otto Wagner, Mario Botta, Norman Forster, Ludwig Mies van der Rohe oder Oscar Niemeyer, die das ganze Spektrum des Mediums in der Moderne beleuchten, aber auch vom Scheitern übergroßer Ambitionen berichten (so etwa bei Hans Holleins misslungenem Versuch, dem Grauen des Holocaust durch ein zwischen Sarg und Zug changierendes Monument gerecht zu werden). Beim Blättern zeigt sich, dass die Architekturzeichnung als eine eigene Kunstform gelten kann, was viele Architekten offenbar ähnlich sahen (und ihre Blätter signierten). Zu bestaunen ist das besonders deutlich an den jüngsten Arbeiten des Bandes aus den 1990er-Jahren, etwa an Frank O. Gehrys picassoesker Tuschezeichnung der Universität von Toledo, Lauretta Vinciarellis fast monochromer Papierfantasie "Orange Sound" oder Chuck Hobermans irritierend dreidimensional wirkender Computerskizze für eine Iris Kuppel. Der Prestel Verlag hat bereits angekündigt, je einen Band mit Design-Objekten und Grafik-Design aus den Beständen des MoMa nachzulegen. Wenn diese genauso schön gestaltet daherkommen wie Visionen und Utopien, dürfen wir uns noch mehr freuen. --Thomas Köster