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Bookbot

Annette Reich

    Ulrich Wagner, Rotblau
    Avantgardistische Strömungen in der tschechischen Bildhauerei
    Stahl-Skulpturen
    Hans Michael Franke, Steter Tropfen ...
    Schüler und Lehrer der Meisterschule
    Gabriele Basch, Gesa Lange
    • Gabriele Basch, Gesa Lange

      Und_News_From_Now_Here

      • 59 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Die Cut-outs von Gabriele Basch (geb. 1964 in Bad Homburg, lebt und arbeitet in Berlin) und die Zeichnungen von Gesa Lange (geb. 1972 in Tongeren, Belgien, lebt und arbeitet in Hamburg) thematisieren Konstruktion und Dekonstruktion, aber auch Zweifel und deren Überwindung. Die Ku?nstlerinnen erweitern die Malerei: Basch, indem sie das Tafelbild durch Einschnitte und die Einbeziehung des farbigen Schattenwurfs zum Wandobjekt macht, Lange, indem ihre mit bunten Garnen bestickten Leinwände den Bildraum nach allen Seiten öffnen. Das Buch stellt Werke beider Ku?nstlerinnen vor, die mit ihrer gegenstandsfreien Bildsprache in einen lebendigen, spannungsreichen Dialog treten. Gabriele Basch ist Professorin fu?r Malerei an der Hochschule fu?r Angewandte Wissenschaften Hamburg. Gesa Lange ist Professorin fu?r Zeichnen an der Hochschule fu?r Angewandte Wissenschaften Hamburg und wurde unter anderem mit dem Preis der Kunsthalle Rostock ausgezeichnet.00Exhibition: Neuer Kunstverein Aschaffenburg e.V. im Ausstellungshaus KunstLANDing , Aschaffenburg, Germany (17.05. - 12.07.2020).

      Gabriele Basch, Gesa Lange
    • Das künstlerische Repertoire Frankes ist mit dem Begriff des Fragments verbunden. Es gibt Architektur- oder Schalenfragmente, so genannte spaceframes, und Gitter, die einer unmittelbaren Funktion entbehren. Säulenfragmente, die nicht nur Oben und Unten vermissen lassen, sondern auch noch entkernt sind, bezaubern durch feinste Kanneluren. Selbst in relativ geringem Format zeugen sie von einer inneren Monumentalität, die gewaltige Tempel und Relikte längst vergangener Kulturen vor unserem geistigen Auge erstehen lassen. Das Öffnen, Durchbrechen und Entkernen des Steins heißt, dem Gegenüber die Augen für das „Dahinter“ zu öffnen, sei es für die Architektur, die Natur oder im übertragenen Sinne für weitere, auf den ersten Blick nicht sichtbare Wahrnehmungsebenen. Situationen nicht als gegeben hinzunehmen, sondern sie zu hinterfragen, Räumlichkeiten auszuloten, bis an Grenzen zu gehen, diese zu überwinden und dabei den eigenen Standpunkt immer wieder neu zu überprüfen, sind zentrale Anliegen des Bildhauers Hans Michael Franke die in den „spaceframes“ konzentriert zum Ausdruck kommen.

      Hans Michael Franke, Steter Tropfen ...
    • Ulrich Wagner entwickelt Lichträume, die Assoziationen und Emotionen hervorrufen und die Wahrnehmung beeinflussen. Als künstliche Lichtquelle verwendet Wagner rote bzw. blaue Neonröhren, die er an eigens dafür erstellten Wänden entlangführt. Das farbige Licht fällt indirekt auf die Farbe der Wände und wird von dort reflektiert. Es dominieren ein durchdringendes Rot und ein leuchtendes, kräftiges Blau von magischer Wirkung. Die farbige Illumination betont die Raumatmosphäre und trägt in ihrer Immaterialität, zusammen mit dem materiellen Papier, als gleichwertiges Ausdrucksmittel zur Wirkung des jeweiligen Raumes bei. Es entsteht ein irreales Wahrnehmungserlebnis.

      Ulrich Wagner, Rotblau
    • Haypeter, Raum maß-geblich

      • 84 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Werner Haypeters Werke thematisieren den Raum „dahinter” und nutzen transparente Materialien wie Acrylglas und Epoxidharz, um Durchsichten zu ermöglichen. Er integriert feste Materie und Raum als autonome Gestaltungsmittel in vielfältiger Weise und macht seine Arbeiten im wörtlichen Sinne durchschaubar. Die Fragen nach der Definition und der Entstehung von „Raum”, sei es real oder fiktiv, stehen im Zentrum seines Schaffens. Haypeter untersucht Bildräume, Objekte und die Räume, in denen wir uns bewegen. Geboren 1955 in Helmstedt/Niedersachsen, studierte er von 1978 bis 1985 an der Kunstakademie Düsseldorf und war Meisterschüler bei Prof. Erwin Heerich. In den 1990er Jahren erhielt er mehrere Stipendien, darunter vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Kunstfonds e. V. Der Katalog zur Ausstellung im mpk präsentiert unter dem Titel „raum maß-geblich” überwiegend neue Arbeiten des Künstlers, darunter Installationen, Wandobjekte und Papierarbeiten. Annette Reich gibt in ihrem Text Einblick in diese Schaffensphase, während Peter Lodermeyer den gesellschaftlichen Aspekt von Haypeters Werk beleuchtet. Textauszüge von Rémy Zaugg betonen Haypeters Interesse an Architektur und Proportionen, das sich in der speziell für die Ausstellung konzipierten Installation „Spielfeld” zeigt.

      Haypeter, Raum maß-geblich