Kinder verfügen für die Gestaltung ihrer pluralen, komplexen Lebenswelten über enorme Stärken, die es durch Familie, Peers sowie pädagogische Fach- und Lehrkräfte als kompetente Mit-Akteure zu erkennen und zu stärken gilt. Diese Grundidee wird in der Reihe „KinderStärken“ aufgegriffen und entlang der Lebensspanne von der Geburt bis zum Übergang in die weiterführende Schule in zehn Bänden kritisch und differenziert beleuchtet. Dieser Auftaktband zur Reihe bietet zunächst eine interdisziplinäre theoretische Fundierung des Paradigmas des kompetenten Kindes. Neun weitere Beiträge vertiefen den Ansatz einer ressourcenorientierten Pädagogik in Familie, KiTa und Grundschule in Form fokussierter Problemaufrisse. Auf diese Weise liefert dieser Band komprimiertes, fundiertes Fachwissen über Bedürfnisse von Kindern unter 10 und daraus resultierender Ansprüche für professionelle Bildungsbegleitung.
Petra Büker Reihenfolge der Bücher



- 2015
- 2003
Das Fremde und das Andere
- 280 Seiten
- 10 Lesestunden
Ausgewiesene Spezialisten stellen in 18 Beiträgen eine Auswahl zeitgenössischer repräsentativer Titel der zeitgenössischen Kinder- und Jugendliteratur zum Thema vor, die die Vielfalt dieses speziellen Genres ausleuchten. Neben einer ausführlichen literaturwissenschaftlichen Analyse des jeweiligen Titels enthalten sie eine Einschätzung seines didaktischen Potenzials.
- 1998
«Europa in der Grundschule» stellt ein sehr junges Forschungsgebiet der Primarstufenpädagogik und -didaktik dar. Daher geht diese Arbeit auch sehr grundlegenden Problematiken nach: Es geht um die Frage der Legitimation und spezifischen Sinnbestimmung sowie um die Entwicklung und Evaluation eines didaktischen Ansatzes für europaoffenes Lernen mit Grundschulkindern. Zunächst erfolgt eine gründliche Analyse der Lernvoraussetzungen heutiger Kinder zum Thema Europa. Insbesondere die empirisch gewonnenen Ergebnisse in Bezug auf vorhandenes Vorwissen, existierende Werturteile und spezifische Interessen von 6-10jährigen weisen auf die Notwendigkeit eines möglichst frühen Europaunterrichts hin. Diese Bedingungsanalyse zum Ausgangspunkt nehmend wird ein grundschulspezifischer Ansatz entwickelt, in dessen Mittelpunkt das Prinzip der «Verständigung» steht. Als «Königsweg» wird das projektorientierte Lernen in Begegnungen von Kindern unterschiedlicher Herkunft herausgearbeitet. Anschließend wird das Konzept einer «Erziehung zu europäischer Verständigung» in der Schul praxis überprüft. Die Darstellung erfolgt in Form von detaillierten «Werkstattberichten» über zwei Europaprojekte mit Grundschulkindern. Durch die enge Theorie-Praxis-Verknüpfung leistet die Arbeit einen Beitrag zur heute immer noch seltenen pädagogischen Handlungs- und Entwicklungsforschung.