Zur anderen Seite des Mondes
- 204 Seiten
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Eine Fussballmigration
Eine Autorenkollegin fragt, was Fußball mit Migration zu tun habe. Meine Antwort: ›Frag Guardiola und Klopp‹. Kaum ein Beruf beschäftigt so viele Migranten – ob Binnenwanderer oder Grenzüberschreitende. Kinder von Profifußballern wechseln ihre Heimatstadt öfter als solche aus Bundeswehrfamilien. Ian Watson, ein irisch-bremischer Autor und Werder Bremen-Fan, hat in Deutschland eine zweite Heimat gefunden, die droht, seine erste zu überlagern. Er beobachtet und vergleicht die Sitten und Gewohnheiten beider Kulturen, agiert als Teil und distanzierter Kritiker. Ein zentraler Aspekt ist seine Verbundenheit mit dem deutschen Fußball, die er seit 40 Jahren als Hobbykicker, Fußballvater und Stadionbesucher pflegt. Literatur und Fußball bieten Halt und Identität, fördern Zusammengehörigkeit. In Spielfelder untersucht der Kulturhistoriker das Spannungsfeld von Heimat, Identität und Fußball anhand eigener und fremder Erfahrungen. Watson kombiniert Fakt mit Fiktion, ernsthafte Historie mit satirischen Glossen sowie Journalismus, Lyrik und Anekdoten zu einem unterhaltsamen Potpourri. Das Werk ist Lebenschronik, Fußballgeschichte, Leidensweg und Liebeslied zugleich.
Ein pyramidenförmiger Flugkörper landet vor Alexandria im Mittelmeer. Es entsteigen außerirdische Touristen, intelligente Fliegen, die sich für die irdischen Sehenswürdigkeiten interessieren. Sie verfügen über eine besondere Technik der Fotografie. Sie "erinnern" diese Sehenswürdigkeiten und bilden sie in einer Art Nebenrealität nach. Auf dem Petersplatz in Rom wird einer dieser Touristen von einer fanatischen Menschenmenge angegriffen und getötet, während er den Petersdom "erinnert". Durch den Tod des Alien kommt es zu einer rätselhaften Interferenz zwischen Realität und Nebenrealität: die Kuppel des Petersdoms verschwindet. Und durch ähnliche Vorfälle verschwinden die Innenstädte von München, New Orleans und Prag. Eine Marsexpedition findet die City von München unversehrt in einem Trockental des Roten Planeten wieder. Nur drei Personen haben wunderbarerweise überlebt. Und allmählich kommt man dem Geheimnis der Materieübertragung dieser Fliegen auf die Spur... lan Watson ist für seine skurrilen Einfälle und seinen kauzigen englischen Humor bekannt. Was ist ihm bei seinem Aufenthalt in der bayerischen Landeshauptstadt passiert, daß er sich so schaurig an ihr rächt? Science Fiction Deutsche Erstausgabe
Die Situation auf Kaleva spitzt sich zu: Lucky Sariola sucht noch immer nach dem Ukko und ihrer Seele. Der Plan der schlangenähnlichen Isi, die Menschen auf Kaleva mit Hilfe des Ukko zu unterjochen, nähert sich seiner Vollendung. Und das Dämonenkind Jack läßt die Hölle auf dem Planeten ausbrechen - bis in einem einsamen See ein neuer Ukko, ein neuer Mond geboren wird EIN MEISTERWERK DER SF, das seine Inspiration aus der Kalevala bezieht, dem finnischen Nationalepos. Dazu lan Watson: "Die Kalevala ist eine Sammlung magisch-schamanistischer Lieder Dieses Epos schildert Obsessionen und extreme Gefühlszustände: Zorn, Eifersucht, Begierde jeglicher Art, auch erotischer - also genug Stoff für eine spannende Geschichte. Ich glaube, meine Entdeckung der Kalevala hat sich für mich sehr gelohnt. Ich habe das bisher ambitionierteste Werk meiner Karriere geschrieben". Deutsche Erstveröffentlichung