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Bookbot

Elisabeth Rohr

    Die halbierte Emanzipation?
    Die vergessenen Kinder der Globalisierung
    Inszenierungen des Unbewussten in der Moderne – Lorenzer heute
    Grenzgängerinnen
    Die Zerstörung kultureller Symbolgefüge
    Geschlechterbegegnungen. Viele Orte, wenig Raum
    • 2014

      Spätestens seit den 1970er-Jahren hat der Psychoanalytiker und Soziologe Alfred Lorenzer (1922–2002) wichtige Beiträge zur Vermittlung von kritischer Sozialwissenschaft und psychoanalytischen Diskursen geliefert. Aus der Perspektive der Gegenwart und vor dem Hintergrund aktueller Forschungsfragen zeigen die Aufsätze des von Elisabeth Rohr herausgegebenen Sammelbandes nun erneut relevante theoretische und methodologische Anknüpfungspunkte an Lorenzers Werk auf. Die Beiträge beleuchten Fragestellungen aus den Bereichen Sozialphilosophie und -psychologie, Medien- und Erziehungswissenschaft, Psychoanalyse und feministischer Sozialwissenschaft. Dabei weist die Vielfalt dieser kulturanalytischen Ansätze weit hinaus über die oftmals nur klinisch orientierten Debatten innerhalb der klassischen Psychoanalyse. Die Aufsätze umreißen einen Forschungszusammenhang, der sich in Bezug auf Lorenzers „tiefenhermeneutische Kulturanalyse“ entwickelt hat, und liefert sowohl in theoretischer wie in methodologischer Hinsicht neue Ansätze für die Beschäftigung mit aktuellen gesellschaftlichen Problemlagen.

      Inszenierungen des Unbewussten in der Moderne – Lorenzer heute
    • 2014

      Die vergessenen Kinder der Globalisierung

      Psychosoziale Folgen von Migration

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Transnationale Kindheit stellt ein in der internationalen Migrationsforschung weitestgehend vernachlässigtes Thema dar. Während die Lebens- und Arbeitsverhältnisse von migrierten Elternteilen in der neuen Heimat relativ gut erforscht sind, bleiben die Schicksale zurückgelassener, allein geflüchteter und remigrierter Kinder und Jugendlicher nahezu unberücksichtigt. Die BeiträgerInnen gehen der Frage nach, was es für Kinder bedeutet, wenn Eltern über Jahre abwesend sind. Wie bewältigen sie ihre Trennungs- und Verlusterfahrungen? Greifen sie dabei auf gender-spezifische Coping-Strategien zurück? Welche psychosozialen Folgen zieht die erzwungene Autonomie der Kinder nach sich? Mit lebendigen Geschichten von Kindern vermittelt das Buch einen tiefgründigen Einblick in kindliche Lebensrealitäten und erlaubt Erkenntnisse jenseits der bisherigen transkulturellen Migrationsforschung. Mit Beiträgen von Joseba Achoteguí, Christine Bär, Elisabeth Beck-Gernsheim, Anca Gheaus, Elisabeth Rohr, Sarah Schackert, Nausikaa Schirilla, Simon Moses Schleimer, Angela Schmidt-Bernhardt und Gülcin Wilhelm

      Die vergessenen Kinder der Globalisierung
    • 2007

      Die halbierte Emanzipation?

      Fundamentalismus und Geschlecht

      • 221 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Neben dem religiösen Fundamentalismus stehen politische Fundamentalismen in Geschichte und Gegenwart im Fokus dieses Bandes. Fundamentalismen sind nicht einfach Rückgriffe auf traditionelle Lebensweisen, sondern in sich spannungsreiche Reaktionsweisen auf die Erfahrung dramatischen gesellschaftlichen Wandels. Dabei sind die Retraditionalisierung der Geschlechterrollen wie der Sexualmoral und die Wertschätzung der patriarchalen Familie als Grundbaustein der Gesellschaft ein durchgehendes Kennzeichen aller religiös-fundamentalistischen Strömungen. Frauen werden auf ihre Rolle als Ehefrau und Mutter festgelegt und nehmen gleichzeitig aktive Rollen in den fundamentalistischen Bewegungen ein.

      Die halbierte Emanzipation?
    • 2004

      Körper und Identität

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Die Gesellschaft wirkt nicht nur auf das Subjekt ein, sondern bemächtigt sich auch des Körpers. Sie durchdringt ihn in seiner fleischlichen Materialität, beeinflusst und manipuliert ihn. Die traditionsreiche Auseinandersetzung der Frauenforschung mit dem weiblichen Körper in seiner Bedeutung für die Identität von Mädchen und Frauen reflektiert dies und rückt nun den Körper als „Objekt“ in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit. Kontroverse Positionen werden in diesem Band interdisziplinär diskutiert: Sie reichen von psychoanalytisch orientierten bis hin zu konstruktivistischen Ansätzen und spiegeln damit die Vielschichtigkeit der Materie. Denn Körper und Identität sind Themenbereiche, die sich schwerlich nur aus einer Wissenschaftstradition aufschlüsseln und begreifen lassen. Mit Beiträgen u. a. von: Barbara Duden, Karin Flaake, Klaus Theweleit und Christina von Braun.

      Körper und Identität
    • 2002

      Grenzgängerinnen

      • 245 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Frauen auf der Flucht, im Exil und in der Migration sind Wanderinnen zwischen Welten und Kulturen. Sie versuchen, die Welt und Kultur, die sie oder ihre Eltern verlassen haben, mit ihrer aktuellen Lebensrealität zu versöhnen. Dieser oft schmerzhafte Prozess ist geprägt von Trauer, Schuldgefühlen, aber auch von Hoffnungen und Sehnsüchten. Wenn er gelingt, kann er neue Perspektiven und eine stabile Identität schaffen. Der Aufbau neuer Chancen wird jedoch durch politische und gesellschaftliche Bedingungen erschwert, die die spezifischen Flucht- und Migrationsgründe weiblicher Flüchtlinge ignorieren und sie somit massiver geschlechtsspezifischer Diskriminierung aussetzen. Es wird darauf hingewiesen, dass 80% aller Binnenlandflüchtlinge Frauen sind, die oft nicht als Flüchtlinge wahrgenommen werden, da sie keine nationalen Grenzen überschreiten und seltener Asyl in Europa beantragen. Der Band thematisiert eine Lücke in der wissenschaftlichen Debatte, die die weibliche Perspektive der Flüchtlingsproblematik vernachlässigt hat und sich zu sehr auf die Situation in Deutschland konzentriert. Auch die Lage weiblicher Flüchtlinge in Guatemala und Migrantinnen in Spanien wird betrachtet. Im Fokus steht das innerpsychische Erleben dieser Frauen und ihr Streben nach Versöhnung und einer menschenwürdigen Zukunft.

      Grenzgängerinnen