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Bookbot

Gabriele Sterkel

    Autonomie im Laufstall?
    Mindestlöhne gegen Lohndumping
    Beteiligungseuphorie und Emanzipationsbarrieren
    Leistungspolitik: neu denken
    • 2010

      Die Differenzierung der Erwerbseinkommen erfreut sich bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern wachsender Beliebtheit. Wenn Teile des Entgelts erfolgsabhängig sind – so die gängige Arbeitgeberargumentation –, sei das ein Ansporn, intensiver zu arbeiten und mehr zu leisten. Damit konnten sie sich in den letzten Jahren zunehmend durchsetzen: im öffentlichen Dienst ebenso wie in der privaten Dienstleistungswirtschaft. Das Interesse an humanen Arbeitsbedingungen, Leistungsbegrenzung und einer solidarischen Entgeltverteilung erlitt dabei zumeist Schiffbruch. Andererseits können Leistungsentgelte im positiven Fall Anforderungen transparent und verhandelbar machen. Wie kann das durch mehr Mitbestimmung sowie direkte Beteiligung der Beschäftigten aber auch tatsächlich erreicht werden?

      Leistungspolitik: neu denken
    • 2004

      Der EU-Binnenmarkt und der EURO haben den Druck auf die Verteilungsauseinandersetzungen entschieden verstärkt. Durch die EU-Osterweiterung sind zusätzliche Herausforderungen entstanden. In den vergangenen Jahren sind Anstrengungen unternommen worden, die nationalen Tarifpolitiken auf europäischer Ebene zu koordinieren. Dennoch fällt es den Gewerkschaften schwer, durch gemeinsames Handeln die Abwärtsspirale bei den Einkommen zu verhindern. Das überrascht nicht angesichts der Vorherrschaft neoliberaler Wirtschaftspolitik und einer restriktiven Zinspolitik der Europäischen Zentralbank, die allein die Lohnhöhe für die Beschäftigung verantwortlich macht. Hinzu kommt, dass nationale Standortpolitiken immer wieder transnationale Abstimmungen untergraben. Die AutorInnen dieses Buches stellen sich der Tatsache, dass auch die Gewerkschaften ihre verteilungspolitischen Konzepte neu diskutieren müssen. Kommt nun mit Forderungen nach einer Revision des Stabilitäts- und Wachstumspakts, mit der Kritik an der beschäftigungsfeindlichen Politik der EZB und Initiativen für eine europäische Wirtschaftsregierung neue Bewegung in das neoliberale Schwarze-Peter-Spiel?

      Autonomie im Laufstall?