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Jadwiga Kita Huber

    Topografie poezji Georga Trakla
    Verdichtete Sprachlandschaften
    Jean Paul und das Buch der Bücher
    • Jean Paul und das Buch der Bücher

      • 520 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Kaum etwas hat Jean Pauls Schreiben so nachhaltig inspiriert wie die Bibel. Bezüge auf das Buch der Bücher und die verschiedenen Traditionen seiner Auslegung haben in der ästhetischen Reflexion und im Erzählwerk Jean Pauls vielfältige Spuren hinterlassen. Die Studie verfolgt diese Bezüge in seinem Gesamtwerk und berücksichtigt dabei ihren bibelgebrauchs- und diskursgeschichtlichen Kontext sowie zeitgenössische Debatten. Unter Zuhilfenahme bislang unbeachteter Exzerpte und Briefe wird nachgewiesen, wie eng Jean Paul mit der zeitgenössischen Bibelforschung vertraut war und wie sehr er sich davon faszinieren ließ. Die Textanalysen konzentrieren sich auf Jean Pauls biblisch fundierte poetologische Metaphorik, die Eigenheiten seines poetischen Sprachstils, der durch Lutherbibel, Mystik und Pietismus geprägt ist, sowie auf die Parallelen zwischen ausgewählten bibelkritischen und Jean Pauls eigenen poetologischen Konzepten. Die Studie zeigt, dass der Dichter biblische Bilder, Stilregister und Textmuster fruchtbar macht und zudem Modelle aus der Bibelphilologie aufgreift, um sein Selbstverständnis als Autor und seine Erzählmodelle zu entwickeln. Sein ambivalent-provokatives Schreiben wirft auch neues Licht auf das komplexe Problem der ‚Säkularisierung‘ um 1800.

      Jean Paul und das Buch der Bücher
    • Die vorliegende Studie zeichnet ein plastisches Bild der Lyrik Paul Celans und all dessen, was seine polnischen Übersetzer leisten mussten. Die semantisch präzisen Analysen der Gedichte Celans führen in bedeutende Details der Lebensgeschichte des Dichters ein. Aber auch seine Poetologie, Elemente der jüdischen Tradition, Medizin und Geologie verlangen wissende Aufmerksamkeit sowohl von Lesern als auch Übersetzern, die sich mit Paul Celan beschäftigen: so kann schon die Lektüre seiner Gedichte - metaphorisch - als Übersetzen verstanden werden. Parallel zur Interpretation der Originaltexte erklärt und bewertet die Autorin die wichtigsten Übersetzungen ins Polnische mit ihren Konsequenzen für die Celan-Rezeption in unserem östlichen Nachbarland. Auch des Polnischen Unkundige erhalten Aufklärung über Dichtung und Übersetzung als Quelle sprachlicher Neuerung, eingebettet in ein Modell hermeneutisch abgesicherter Translationstheorie und ergänzt durch reichhaltige bibliographische Dokumentation.

      Verdichtete Sprachlandschaften