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Sabrina Janesch

    20. April 1985
    Katzenberge
    Sibir
    Experiment Heimat
    Tango für einen Hund
    Ambra
    Die goldene Stadt
    • Die goldene Stadt

      • 526 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden. Berns wagt die Überfahrt nach Peru, wo er eher zufällig zum Helden im Spanisch-Südamerikanischen Krieg wird, dann als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition sammelt. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um schließlich an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat.Erst seit kurzem weiß man, dass das sagenumwobene Machu Picchu in Peru von einem Deutschen entdeckt wurde. Sabrina Janesch hat sich auf die Spuren des vergessenen Entdeckers begeben und erzählt seine aufregende Geschichte. Ein Roman von großer literarischer Kraft, der uns in eine exotische Welt eintauchen lässt – und zeigt, was es bedeutet, für einen Traum zu leben.

      Die goldene Stadt
      3,9
    • «Danzig hat wieder eine deutsche literarische Stimme.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung) Ein Roman über die seelischen Verletzungen einer Familie, die mit der schmerzvollen Geschichte einer Stadt korrespondieren. Der Herbstwind rast durch die Backsteinfluchten, als Kinga Mischa in der fernen Stadt am Meer ankommt. Hier in Danzig trifft sie nach dem Tod ihres Vaters auf ihre polnische Verwandtschaft. Im Gepäck ein Bernstein, in dem eine Spinne gefangen ist. Sie ahnt bereits, dass der Träger dieses Steins nicht bloß das Schmuckstück, sondern auch eine seherische Gabe geerbt hat: eine faszinierende wie dunkle Fähigkeit, die für Kinga zunehmend zur Qual wird. Denn als plötzlich zwei Menschen verschwinden, die ihr sehr nahestanden, gerät sie in Verdacht, ihre Kräfte auf grausame Art angewandt zu haben …

      Ambra
      3,5
    • Tango für einen Hund

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Unschuldig des Feuerlegens bezichtigt und von Freunden sowie Familie im Stich gelassen, will Ernesto Schmitt eigentlich nur seine Sozialarbeit ableisten und dann weg vom platten Land. Doch als Onkel Alfonso aus Argentinien mit seinem furchteinflößenden, aber charmanten Rassehund Astor vor der Tür steht, ändert sich alles. Um Astor zur Hundeausstellung nach Bad Diepenhövel zu bringen, ist Ernesto die einzige Hoffnung. Gemeinsam machen sich die drei auf eine abenteuerliche Reise durch ein wildes Stück Deutschland. Aus Fremden werden Freunde, und die Lüneburger Heide verwandelt sich in eine große, weite Prärie. Der 17-Jährige und sein exzentrischer Onkel fliehen vor der Vergangenheit und sich selbst. Diese rasante Geschichte kombiniert Heimatliebe mit einem Hauch von Heimatspott und bietet eine Mischung aus Witz und tiefgründigen Momenten. Janesch erzählt die amüsante und kurzweilige Story mit viel Sprachwitz, während Ernesto als Ich-Erzähler von seinem Alltag in der Provinz berichtet. Ein charmant bizarrer Roman, der als witziges Roadmovie begeistert und perfekt für den Sommer ist.

      Tango für einen Hund
      3,3
    • Experiment Heimat

      • 276 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ist Heimat eine Emotion oder ein Ort? Wo liegt sie – in der Kindheit oder im gegenwärtigen Leben? Existiert sie überhaupt oder ist sie eine Utopie? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Projekts »Experiment HEIMAT«, kuratiert von Fotograf Peter Bialobrzeski und dem Westfälischen Literaturbüro. Das Buch dokumentiert die visuellen und literarischen Ergebnisse renommierter Autor*innen und Fotograf*innen, die 2021 neun Orte in Westfalen mit »heimatlichen« Konnotationen besuchten, darunter das Hermannsdenkmal und die Ruhr-Universität Bochum. Im Austausch mit lokalen Bewohner*innen, Vereinen und Tourist*innen erforschten sie die Bedeutung, die diesen Orten zugeschrieben wird. Dabei wurde untersucht, inwieweit die externe Perspektive mit der Selbstwahrnehmung der Westfalen übereinstimmt. Die Ergebnisse sind vielfältige künstlerische Interpretationen, die das Konzept Heimat hinterfragen und oft ins Absurde führen. Zu den Mitwirkenden gehören Helene Bukowski & Jörg Brüggemann (Fußball in Dortmund), Safiye Can & Aleksandra Weber (Ruhr-Universität Bochum), Nora Gomringer & Nikita Teryoshin (Henrichshütte Hattingen), Lütfiye Güzel & Loredana Nemes (Widukindstadt Enger), Sabrina Janesch & Christina Stohn (Dörfer um den Wilzenberg), Wladimir Kaminer & Ute und Werner Mahler (Hermannsdenkmal), Sharon Dodua Otoo & Peter Bialobrzeski (Unna) sowie Najem Wali & Alem Kolbus (Burgenlandschaft im Kreis Coesfeld).

      Experiment Heimat
    • Sibirien. Für den zehnjährigen Josef Ambacher ein furchterregendes Wort, das die Erwachsenen für den fernen, fremden Osten verwenden. Dorthin werden 1945 Hunderttausende deutscher Zivilisten von der Sowjetarmee verschleppt. Als dieses Schicksal auch Josef trifft, findet er sich im fernen Kasachstan in einer harten, aber auch wundersamen, mythenvollen Welt wieder. Und er lernt, sich gegen die Steppe und ihre Vorspiegelungen zu behaupten. 45 Jahre später lebt Josef im niedersächsischen Mühlheide und ist Vater einer Tochter. Doch auch hier wird er mit seiner Vergangenheit konfrontiert, als nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Woge von Aussiedlern die niedersächsische Kleinstadt erreicht. Nun steht seine Tochter Leila zwischen den Welten und muss vermitteln – zu einem Zeitpunkt, an dem sie selbst erst beginnt, den Spuk der Geschichte zu begreifen.

      Sibir
    • Katzenberge

      • 273 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Magisch, suggestiv und präzise erzählt Sabrina Janesch von nicht vergehender Schuld, von unheimlicher Heimat und einer wagemutigen Reise: Nach dem Tod ihres Großvaters erkundet die junge Journalistin Nele Leibert die Geschichte ihrer Familie. Sie verlässt Berlin und fährt nach Schlesien und schließlich nach Galizien, wo alles begann. Dort, am Ende der Welt, will sie einen alten Fluch bannen. 'Federleicht pendelt der Roman zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her und beschwört dabei das Leben dreier Kriegs- und Nachkriegsgenerationen herauf. So führt die Lektüre mit ihrer elegischen und stark berührenden Wirkung tief in die Geschichte Europas zurück: Als Spurensuche nach den Wurzeln der Verwundungen, aber auch als Suche nach den Möglichkeiten einer besseren Zukunft.' Hanns-Josef Ortheil

      Katzenberge