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Helga Bumke

    Statuarische Gruppen in der frühen griechischen Kunst
    Der archaische Heiligtumsbefund vom Taxiarchis-Hügel in Didyma
    • 2023

      Der ‚Taxiarchis-Hügel‘ in Didyma, etwa 200 m nordwestlich des Apollon-Tempels, ist der Standort eines weitgehend ungestörten archaischen Heiligtums mit überwiegend Weihgaben. Diese wurden in verschiedenen Phasen der archaischen Epoche abgelagert und sind besonders in einer kompakten Brandschicht konzentriert, die mit der Perserzerstörung in Verbindung steht. Der Fund umfasst zahlreiche qualitativ hochwertige Objekte verschiedener Gattungen. Obwohl eindeutige Indizien für den ursprünglichen Verwendungskontext fehlen, deutet das Fundspektrum auf eine weibliche Gottheit als Empfängerin hin. Dieser Fund eröffnet neue Perspektiven auf die Kulttopographie des Heiligtums und ist von großer Relevanz für das archaische Votivwesen in Didyma, da es sich um den ersten ungestörten Befund dieser Art handelt. Der erste Band der dreibändigen Publikation präsentiert die archaische Stratigraphie, die sowohl für die zeitliche Einordnung der Fundobjekte als auch für die Interpretation des Gesamtbefundes entscheidend ist. Zudem werden bereits in diesem Teil die Befunde und Funde vorgestellt, die von der nacharchaischen Nutzung des ‚Taxiarchis-Hügels‘ zeugen, um dessen Funktion zu klären. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rekonstruktion der Lage und Genese des Fundplatzes im Kontext der Topographie und funktionalen Gesamtstruktur von Didyma.

      Der archaische Heiligtumsbefund vom Taxiarchis-Hügel in Didyma
    • 2004

      Die groß- und kleinplastischen Gruppen der griechischen Kunst von der geometrischen bis in die frühklassische Zeit untersucht Helga Bumke in chronologischer Reihenfolge (8.-5. Jh. v. Chr.). In Einzelanalysen diskutiert sie Fragen der Rekonstruktion, der Komposition und zum Teil auch des ursprünglichen Aufstellungskontextes vor dem Hintergrund der Seh- und Denkstrukturen der jeweiligen Epoche. Die Gruppenbildung wird auf diese Weise als zeitbedingtes Phänomen erfasst. Im Unterschied zu den bisherigen Bewertungen von Statuengruppen geht es der Autorin zugleich nicht nur um die Prinzipien der formalen Verbindung der Gruppenfiguren, sondern ebenso um die Visualisierung ihrer inhaltlichen Beziehung. Sie kommt zu einer neuen Bewertung der Gruppengestaltung in den einzelnen Epochen und weist nach, dass die Bildungsgesetze von zentraler Bedeutung sind für ein Verständnis der jeweiligen Gestaltungseigenarten und der geistesgeschichtlichen Voraussetzungen.

      Statuarische Gruppen in der frühen griechischen Kunst