Josef Pillhofer
Skulpturen und Zeichnungen






Skulpturen und Zeichnungen
Die Gedichte in Peter Pichlers erstem Buch erkunden die Schwarze Romantik und bieten eine einzigartige Mischung aus Fantasie, Schönheit, Wahnsinn und Perversion. Abseits des Mainstreams lädt der Autor die Leser ein, in eine faszinierende und oft verstörende Welt einzutauchen, die durch ihre kreative Tiefe und emotionale Intensität besticht.
"Autassassinophilie" von Peter Pichler ist das vierte Buch des Autors und thematisiert die letzten Phasen des Trauerns und der Schmerzverarbeitung nach einem gebrochenen Herzen. Es enthält sowohl fiktionale als auch persönliche Elemente und verspricht Gänsehaut beim Lesen.
For All The Broken Hearts Out There ist ein Buch voll mit Gedichten Über gebrochene Herzen und verlorener Liebe. Melancholisch, düster und hier und da mit einem Hauch Zynismus.Manche der Gedichte sind rein fiktionaler Natur, in anderen wiederum hat der Autor seinen eigenen Herzschmerz verarbeitet.Ein Muss für alle gebrochenen Herzen da draußen.
Das zweite Buch von Peter Pichler, Wanderlust- setzt sich mit einem sehr wichtigen Thema der schwarzen Romantik auseinander, dem Reisen. Begleiten Sie den Autor auf einer Reise durch das Leben mit allen Höhen und Tiefen, Erfolgen und Abgründen der menschlichen Existenz.
Recht, Moral und Klang in der steirischen Heavy-Metal-Szene seit 1980
Im Heavy Metal wird seit jeher der Mythos gepflegt, die gesamte Szene bewege sich ausserhalb aller gesellschaftlicher und kulturelle Normen. Dieses Outlaw-Ideal begegnet in paradigmatischer Weise in dem Klassiker Breaking the Law von Judas Priest. Obwohl sich diese Vorstellung als wichtiger Teil des Identitatsfundaments der Metal-Szene etablierte, gibt es bis heute keine Forschungen, die nach dem Zusammenhang von Rechtsbezug, Szene-Ethos und Sound im Heavy Metal fragen. In der vorliegenden Pionierstudie untersucht der Kulturhistoriker Peter Pichler, wie die uber vierzigjahrige Geschichte der lokalen Metal-Szene in Graz und der Steiermark durch diese Aspekte gepragt wurde. Dem Autor gelingt der Nachweis, dass man die Entstehung der individuellen Klanglichkeit des Metals durch das kulturelle Zusammenspiel von Recht, Moral und Sound erklaren kann.
Überlegungen zu einer emanzipativen und aktuellen Zeithistoriographie
Das Buch präsentiert einen programmatischen Ansatz einer aktuellen Zeithistorie und versteht sich als kritischer Beitrag der Orientierungswissenschaft im Anschluss an das Spätwerk Michel Foucaults. Die derzeitige Diskussion setzt sich nur ungenügend mit der Epoche seit 1989 auseinander. Globalisierung, regionale Integration, wirtschaftliche Krisen, Migration, Finanzwirtschaft und Terrorismus kennzeichnen eine neue Geschichte. Neue Freiheiten und Ambivalenzen der Kultur in Digitalisierung, Migration und Kommunikation bewirken Unsicherheiten, Ängste und Orientierungsverluste, gar den Zusammenbruch lange vorherrschender Identitätslandschaften. Das Buch greift dies auf, verortet sich theoretisch in der neuen Zeit und schlägt empirische Themenbereiche vor.
Das Buch gibt in der „Krise“ (u. a. Wirtschafts- und Flüchtlingskrise, Terrorismus) Antworten auf historische Fragen, die sich an die Europäische Union stellen. Kompetent wird populärwissenschaftlich-essayistisch der derzeitige Forschungsstand zur Kulturgeschichte der EU für ein breites Publikum ausgeführt. Es zeigt sich eine klare Antwort auf die Frage, was die Europäische Union ist, was wir von ihr erwarten können. Zugleich kristallisieren sich ihre historischen Entwicklungsgrenzen heraus. Ein Ausblick auf die mögliche Zukunft rundet den Band ab. Schon eingeleitet durch ein zeitkritisches Vorwort Erhard Buseks wird deutlich, dass unsere Zukunft in einer Weiterentwicklung der Kulturgemeinschaft der EU in Wirtschaft, Recht, Politik usw., aber vor allem auch in Identitäts-, Werte- und Grenzziehungsdiskursen liegt. Sie liegt in EUropa.
Was verbindet die Bürgerinnen und Bürger Europas mit der Europäischen Union? Was kennzeichnet ihr alltägliches Leben als Leben in Zeiten der Krise? Wie wird die Union zur Trägerin von Hoffnungen, Ängsten und Identifikationen? Dies sind einige der Kernfragen, die das vorliegende Buch in den Fokus der Reflexionen stellt. Die europäische Integration stellt einen der am öftesten bearbeiteten Aspekte der zeithistorischen Forschung dar. Peter Pichler greift im vorliegenden Essay den philosophischen Existenzialismus auf und verbindet ihn mit einer Diskurs- und Kulturgeschichte der Europäischen Union. Ergebnis der Reflexionen ist eine Einpassung der menschlichen Grunderlebnisse – Leben und Tod – in den Diskurs der europäischen Integration.
Zur Grundlegung der Geschichte der europäischen Integration als ein episodisches historiographisches Erzählen
Die Geschichte der europäischen Integration stellt eines der zentralen Forschungsthemen der jüngsten zeithistorischen Diskursentwicklung dar. Dennoch sind – dieser Konjunktur zum Trotz – viele Fragen unbeantwortet geblieben. Die Geschichtsschreibung zum Prozess des „europäischen Projektes“ ist durch ein regelrechtes „Theoriedefizit“ gekennzeichnet. Der vorliegende Band nimmt diesen Befund auf und arbeitet dem entgegen: Erstmals für die jüngere Forschung wird ein theoretischer Ansatz zur Historiographie der europäischen Integration vorgelegt, der in sich die jüngsten Erkenntnisse aus Integrations- und Geschichtstheorie vereint. Dieser neue Ansatz basiert auf einem episodischen historiographischen Erzählen – die Geschichte des europäischen Zusammenwachsens wird nicht mehr als lineare Geschichte, sondern als Netzwerk und Geflecht episodischer Erzählstränge betrachtet und konzipiert. Dies erlaubt einen neuen, spannenden Blick auf die Geschichte eines sich vereinigenden Kontinents.