Werner Klemke Bücher






Die komischen Streiche und Possen des Till Eulenspiegel mit der Narrenkappe sind längst sprichwörtlich geworden: Bürger, Bauern und Priester gleichermaßen bekommen bei seinen »Eulenspiegeleien« ihr Fett weg. Das Volksbuch eines unbekannten Verfassers erschien im frühen 16. Jahrhundert und fand seinen Weg in alle Weltsprachen. In enger Anlehnung an die alte Ausdrucksweise werden die tolldreisten und manchmal im wahrsten Sinn des Wortes kackfrechen Geschichten in dieser herrlich illustrierten Ausgabe neu erzählt.
Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm
- 563 Seiten
- 20 Lesestunden
Mit ungewöhnlichen Holzschnitten und Holzstichen illustrierte, zeitlos schöne Auswahl.
Es ist Winter. Uwe, Katrinchen und Jochen haben Bootsmann, den Hund vom Schlepperkapitän Bräsing, zum Spielen mitgenommen. Es ist sehr kalt. Am Ufer haben sich Eisplatten gebildet. Auf einer tollen Jochen und Bootsmann herum, bis sie abbricht. Jochen kann sich noch mit einem Sprung in Sicherheit bringen, aber als Bootsmann das auch will, ist die Scholle schon zu weit abgetrieben. Jochen stiehlt sich davon. Katrinchen soll Hilfe holen, kommt aber nicht zurück. Uwe, ganz auf sich gestellt, findet einen Kahn und rudert dem davontreibenden Bootsmann hinterher...
Das Wolkenschaf ist auf die Erde gefallen. Christine findet es und hat mit ihm viel Mühe. Zirri isst nicht und will auch nicht spielen. Es sehnt sich zurück zu seinen Geschwistern. Christine überlegt: Wer kann helfen?
Hirsch Heinrich
- 40 Seiten
- 2 Lesestunden
Hirsch Heinrich kommt aus einem Wald in China in einen deutschen Tierpark. Weil alle Leute gut zu ihm sind, überwindet er sein Heimweh. Doch dann steht Weihnachten vor der Tür und die Besucher werden immer weniger. Da springt Hirsch Heinrich über das Gatter seines Geheges und macht sich auf den langen Weg nach China.
Im Jahr 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozess um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von diesem Vorgang fasziniert und verfassen einen fiktiven Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie um Hilfe bittet. Aus diesem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman, der zu seinen Lebzeiten jedoch nicht veröffentlicht wird. Erst 1792 erscheint eine anonyme deutsche Übersetzung, gefolgt von der Veröffentlichung des französischen Originals im Jahr 1796, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption ist turbulent; im Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wird zunächst verboten. Die erste Druckausgabe erfolgt 1796 in Paris, die erste deutsche Übersetzung anonym 1797 in Zürich. Eine vollständige Neuausgabe mit einer Biografie des Autors, herausgegeben von Karl-Maria Guth, erscheint 2015 in Berlin. Die Textgrundlage ist die Ausgabe von Wilhelm Thal, Dritte Auflage, Stuttgart, und die Paginierung dieser Ausgabe wird in der Neuausgabe zeilengenau mitgeführt. Die Umschlaggestaltung stammt von Thomas Schultz-Overhage, basierend auf einem Bild von Joaquin Sorolla y Bastida.



