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Matthias Basedau

    Resource politics in sub-Saharan Africa
    Multiple Unsicherheit
    Machtquelle Erdöl
    Erfolgsbedingungen von Demokratie im subsaharischen Afrika
    • Erfolgsbedingungen von Demokratie im subsaharischen Afrika

      Ein systematischer Vergleich ausgewählter Länder

      • 516 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Die Erfolgsbedingungen von Demokratie im subsaharischen Afrika der 90er Jahre werden durch ein Differenzverfahren im Rahmen der vergleichenden Methode mittels der Gegenüberstellung von Demokratiefällen und Autoritarismusfällen untersucht. Begriffliche Grundlage ist ein von Robert A. Dahl abgeleitetes Konzept der „dauerhaften Demokratie“. An den konzeptgeleitet ausgewählten sechs Erfolgsfällen (u. a. Botswana, Namibia) und sieben Misserfolgsfällen (u. a. Burundi, Sudan) werden systematisch Variablen geprüft, die aufgrund der Diskussion diverser demokratieätiologischer Ansätze als Kausalfaktoren in Frage kommen. Die Erfolgsbedingungen für Demokratie in Afrika sind demnach insbesondere im moderaten und verantwortlichen Handeln der Eliten, friedlichen interethnischen Beziehungen, einer erhöhten sozioökonomischen Entwicklung sowie einem prodemokratischen Gewaltmonopol (u. a. Loyalität des Militärs; Abwesenheit organisierter Aufstände) zu suchen. Aufgrund der Unwägbarkeit von Akteursverhalten und von länderspezifischen Sonderbedingungen entsteht insgesamt aber ein komplexes Kausalgefüge strukturierter Kontingenz.

      Erfolgsbedingungen von Demokratie im subsaharischen Afrika
    • Machtquelle Erdöl

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Schrumpfende Erdölreserven bei gleichzeitig wachsender globaler Energienachfrage haben in der letzten Dekade zu steigenden Erdölpreisen beigetragen. Der Sammelband untersucht die Effekte des hohen Ölpreises in neun Erdölstaaten in Afrika, Lateinamerika, dem Nahen Osten sowie aus der OECD-Welt. Der systematische Vergleich der Länderfälle generiert einige konsolidierte Hypothesen zum Zusammenhang von Ölpreis und Entwicklungen in der Außen-, Innen- und Wirtschaftspolitik, die grundsätzlich die Annahmen des Rentierstaatskonzepts unterstützen: Ein steigender Ölpreis und damit verbundene Erlöse stellen in der Tat eine Machtquelle für die Politik dar und tragen zu kurzfristigen wirtschaftlichen Erfolgen bei. Mittel- und langfristig birgt das Vertrauen auf die hohen Einnahmen jedoch erhebliche Risiken. Der Band zeigt auf, dass die tatsächlichen Entwicklungen nicht ohne Berücksichtigung des erdölunabhängigen Kontexts der jeweiligen Länder erklärt werden können. Deutlich wird dies am Beispiel Libyens, das trotz seines hohen Öleinkommens eine schwere politische Krise durchlebt, aber auch im Falle der wirtschaftlich erfolgreichen und stabilen Demokratie Norwegens.

      Machtquelle Erdöl
    • Natural resources have often been linked to Africa’s challenges, including poverty, corruption, dictatorship, and conflict. The ongoing discussion about the “resource curse” in sub-Saharan Africa is intensifying, particularly due to the oil boom in the Gulf of Guinea, which has raised both expectations and concerns. U.S. officials now view African oil as a national security issue, while China's growing interest in the region underscores the global competition for resources. Various initiatives, like the “Extractive Industries Transparency Initiative” and the “Kimberley Process,” aim to mitigate the negative impacts of resource exploitation. However, the topic is more complex than mainstream literature suggests. Countries like Botswana and Namibia demonstrate that resource wealth does not automatically lead to a “curse.” This edited volume shifts the focus from the “resource curse” to “resource politics,” exploring the intricate dynamics of political and socio-economic structures related to natural resources. The first part examines the economic aspects of the resource curse and the oil sector, featuring case studies from Angola, Botswana, DR Congo, Nigeria, and Sierra Leone. The concluding section discusses intervention measures, including water-conflict cooperation in Southern Africa and theoretical challenges for future research.

      Resource politics in sub-Saharan Africa