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Bookbot

Tanja Wetzel

    Geregelte Grenzüberschreitung
    Kunst im Klassenraum-Museum Klasse 1,2
    Das dreht einen richtig an ...
    Mit Ecken und Kanten
    Ins Gespräch kommen über … die ästhetische Praxis von Schülerinnen und Schülern
    Dass etwas klar wird ... und doch nicht klar.
    • Kunstpädagogische Beratung verbindet wissenschaftliche Theorie, künstlerische Erfahrung und persönliche Aneignung, wobei auch kunstpädagogische Modelle einfließen. Eine kunstpädagogische Haltung wird durch Faktoren wie Studienzeit, Hochschule und künstlerische Praxis geprägt. Die eigene Handschrift, die sich im Unterricht und im Umgang mit der ästhetischen Praxis von Schüler*innen entwickelt, wird oft erst in Gesprächen mit Fachkolleg*innen deutlich. Dieses Heft lädt zu solchen Gesprächen über die Möglichkeiten fachlicher Beratung ein. Die vorgestellte Methode ist die „Kollegiale Fallarbeit“. In Workshops und Arbeitsgruppen haben wir positive Erfahrungen gemacht, dass der Austausch über konkrete, insbesondere fremde „Fälle“ aus dem Kunstunterricht sehr fruchtbar ist. Es ist anregend und entlastend, von Kolleg*innen zu erfahren, wie sie Arbeiten sehen, welche Vorstellungen sie entwickeln und welche Ratschläge sie den Schüler*innen zur Weiterentwicklung geben würden. Der Fokus liegt auf exemplarischen, nicht repräsentativen Fällen, die als Gesprächsanlässe dienen. Ergänzend dazu finden Sie Statements von Kolleg*innen aus Schule und Hochschule sowie Ausschnitte aus gemeinsamen Gesprächen. Dazwischen bleibt Raum für Ihre eigene Sicht.

      Ins Gespräch kommen über … die ästhetische Praxis von Schülerinnen und Schülern
    • Mit Ecken und Kanten

      Kunstunterricht als eine Frage der Haltung

      Es wirkt derzeit fast provokant, die Qualität von Kunstunterricht als eine Frage der Haltung zu diskutieren, statt auf Merkmale zu setzen, aus denen sich Maßnahmen zur Qualitätssteigerung ableiten lassen. „Kunstpädagogische Haltung“, das ist eine Begriffsfigur mit unscharfen Rändern. Sie ist ein persönlich gefärbtes Konglomerat aus Fachwissen, künstlerischen Erfahrungen, pädagogischen Vorstellungen, ethischen und ästhetischen Überzeugungen – verbunden mit Entschiedenheit und Vitalität. Aber könnte nicht gerade solch ein facettenreiches „Etwas“ Unterricht wirksam werden lassen? Mit einem Beitrag von Hinrich Lühmann, sowie Gesprächen mit Joseph Beuys, Siegfried Neuenhausen, Alf Schuler, Klaus Steinke, Ute Reeh, Christine Biehler, Bernhard Chiquet, Klaus Schinkmann, Gundi Wiemer, Jochen Dietrich, Thorsten Streichardt.

      Mit Ecken und Kanten
    • Den folgenden Überlegungen liegt die These zugrunde, dass nicht nur der direkte, linear gerichtete und damit kalkulierte Zugriff auf das Kunstwerk nachhaltig im Betrachter etwas in Bewegung bringt, sondern auch die Rotation als ein zirkuläres Geschehen. ... Des Weiteren geht es um die Frage, ob und wie sich die Qualität einer Auseinandersetzung mit Kunst bestimmen lässt als ein Thema, um das wieder einmal akut bildungspolitisch geführte Diskussionen kreisen mit oftmals zweifelhaften Ergebnissen. ... Daher setze ich am sogenannten Eigensinn der Kunst an, als jenes Entzugsmoment, das ihre inkommensurable Lebendigkeit stiftet. Indem sich Kunst der Habhaftwerdung des Sinns verweigert, verweist sie uns auf ihre grundsätzliche Fragwürdigkeit: Worin besteht (ihr) Sinn, wie kommt er zustande, wo kommt er her?

      Das dreht einen richtig an ...
    • Gehen Ihre SchülerInnen gerne ins Museum? Holen Sie das Museum doch einfach in Ihr Klassenzimmer! Mithilfe der im Heft enthaltenen farbigen Bilder von August Macke und Tomi Ungerer können die SchülerInnen eine Reise in den Orient antreten oder über Katzen philosophieren. Sie betrachten, besprechen und bearbeiten und setzen eigene Ideen um. Am Ende erstellen sie ihre eigene Ausstellung für Nachbarklassen oder Eltern, den Museumsführer mit eingeschlossen.

      Kunst im Klassenraum-Museum Klasse 1,2
    • Geregelte Grenzüberschreitung

      Das Spiel in der Ästhetischen Bildung

      Wie kann das von Kant und Schiller geforderte zweckfreie Spiel der Erkenntniskräfte pädagogisch realisiert werden? Oder wird dadurch die Offenheit ästhetischer Erfahrung geopfert? Ausgehend von einer sich so formulierenden Aporie Ästhetischer Bildung wird die These belegt, dass der Widerspruch zwischen dem pädagogisch formulierten Anspruch und der Offenheit des Ästhetischen als ein frei bewegliches Kräftespiel in der dialektischen Figur der Vermittlung geltend gemacht werden kann. Der damit verbundene Ausdruck eines „Spiel-Habens“ der Kräfte folgt dem Modell einer geregelten Grenzüberschreitung, dem entsprechend nur ein souveränes Aufs-Spiel-Setzen von Ordnungsstrukturen ihre Verschieb- und Ersetzbarkeit ermöglicht.

      Geregelte Grenzüberschreitung